Der Moderna-Impfstoff wird in den am stärksten von Covid-19 betroffenen Gebieten Frankreichs eingesetzt

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Frankreichs Gesundheitsminister sagte am Sonntag, dass mehr als 50.000 Dosen des in Europa neu zugelassenen Coronavirus-Impfstoffs des US-Unternehmens Moderna in dieser Woche für den Einsatz in den stark betroffenen Regionen bereitstehen würden.

Olivier Véran sagte gegenüber dem Radiosender Europe 1, dass der Impfstoff nach seiner Ankunft in Frankreich am Montag an die Städte mit der höchsten Viruszirkulation, vor allem in Ostfrankreich – von Straßburg an der deutschen Grenze bis Nizza am Mittelmeer – verschickt werden würde. Zusätzlich zur laufenden Verteilung der Impfstoffe von Pfizer-BioNTech würden die Moderna-Dosen bis Mittwoch die Impfzentren erreichen, fügte Véran hinzu.

Das Gesundheitsministerium sagte in einer Erklärung, dass fast acht Millionen Dosen des Moderna-Impfstoffs bis Juli in Frankreich ankommen würden.

Wie die Impfung von Pfizer-BioNTech benötigt auch die Moderna-Version zwei Injektionen im Abstand von mehreren Wochen, um ihre maximale Wirksamkeit zu erreichen. Er stellt jedoch eine weniger grosse logistische Herausforderungen dar, da er nur bei -20°C gelagert werden muss, anstatt bei -80°C wie der Impfstoff von Pfizer-BioNTech.

Nach heftiger Kritik an der Regierung wegen des zögerlichen Starts der Kampagne sagte Veran, dass bis zum Ende des Wochenendes über 100.000 Menschen geimpft sein würden.

Das benachbarte Deutschland hat bereits eine halbe Million Menschen geimpft, während Großbritannien nach eigenen Angaben 200.000 Menschen pro Tag impft.

Mehrere Gebiete im Osten Frankreichs melden eine besorgniserregend hohe Anzahl von Covid-19-Fällen und einen zunehmenden Druck auf die Krankenhäuser. Eine vorgezogene Ausgangssperre von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens wurde nun auf 23 Departements ausgeweitet.


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