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Rekordfund im Golf von Guinea: Französische Marine beschlagnahmt zehn Tonnen Kokain

Die französische Marine hat in einer beispiellosen Operation zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt, die auf einem Fischerboot aus Brasilien im Golf von Guinea transportiert wurden. Dies stellt einen Rekord für Frankreich dar und unterstreicht die entscheidende Rolle des Landes im globalen Kampf gegen den Drogenhandel.

Die Operation wurde auf Grundlage von Informationen durchgeführt, die von der Nationalen Direktion für Nachrichtendienste und Zolluntersuchungen (DNRED), dem Büro gegen Drogendelikte (OFAST) der Justizpolizei und amerikanischen Diensten bereitgestellt wurden. Eine Fregatte der französischen Marine untersuchte das Boot und fand an Bord Kokain im Wert von schätzungsweise 695 Millionen Euro. Die Drogen wurden beschlagnahmt und sollen vernichtet werden.

Diese Maßnahme spiegelt die ausgezeichnete internationale Zusammenarbeit wider, die von der Präfektur des Atlantiks und dem Staatsanwalt der Republik Brest geleitet wurde. Es demonstriert die Effektivität des französischen Staates auf See im Rahmen des Schutzes der Außengrenzen und der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

Dieser Fund folgt auf eine ähnliche Aktion vom 6. Dezember 2023, bei der mehr als fünf Tonnen Kokain mit einem geschätzten Wert von etwa 330 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Solche Erfolge sind von entscheidender Bedeutung, um den internationalen Drogenhandel einzudämmen und die damit verbundenen kriminellen Aktivitäten zu bekämpfen.

Die Operationen der französischen Marine im Golf von Guinea sind ein wichtiges Signal an Drogenschmuggler weltweit und bekräftigen Frankreichs Engagement, die internationale Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten.


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