Impfung: In Frankreich wurde am Dienstag die 30-Millionen-Marke überschritten

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Die 30-Millionen-Marke von Injektionen eines Impfstoffs gegen Covid-19 ist in Frankreich überschritten worden.

Die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) hat am Dienstagabend die Zahlen der Impfungen in Frankreich gegen Covid-19 veröffentlicht. Sie zeigen, dass bis heute 30.215.995 Injektionen durchgeführt wurden. Somit hat das Land die Marke von 30 Millionen Injektionen überschritten. Sie teilen sich wie folgt auf: 21.094.191 Erstinjektionen und 9.121.804 Zweitinjektionen.
31,5% der Gesamtbevölkerung haben somit mindestens eine Impfdosis erhalten (40,2% der erwachsenen Bevölkerung) und 13,6% der Gesamtbevölkerung sind offiziell komplett geimpft (17,4% der erwachsenen Bevölkerung).

Pfizer, Moderna… welche Impfstoffe sind wirksam gegen die indische Variante, die gerade in Frankreich angekommen ist?

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als “besorgniserregende Variante” eingestuft, ist die indische Variante mittlerweile in 44 Ländern, darunter auch Frankreich, angekommen. Obwohl bereits bekannt ist, dass er ansteckender ist als andere Stämme, wurde die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen diese Form von Covid-19 noch nicht untersucht. Zu diesem Thema wurden jetzt neue Forschungsergebnisse kommuniziert.

Nach Untersuchungen von US-Wissenschaftlern scheinen die Impfstoffe von Moderna und Pzizer/BioNTech auch gegen die indische Variante wirksam zu sein. Die Studie, die vor ihrer Veröffentlichung noch von Fachkollegen validiert werden muss, deutet darauf hin, dass “die von den Impfstoffen produzierten Antikörper gegen diese Varianten zwar etwas schwächer sind, aber nicht genug, um darauf hinzudeuten, dass dies einen großen Einfluss auf den durch die Impfstoffe vermittelten Schutz hat”, heisst es in der Studie.

Unzureichende Daten für AstraZeneca und Johnson & Johnson
Für die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson gibt es noch keine ausreichenden Daten, um die Wirksamkeit gegen die indische Variante bestimmen zu können. Vor einigen Tagen äußerte sich die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) jedoch “optimistisch” über ihre Wirksamkeit bei dieser Variante, sagte aber, sie warte auf zusätzliche Daten aus Indien, wo eine Version des Impfstoffs von AstraZeneca verabreicht wird.


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