Kassierer, Müllsammler, LKW-Fahrer… Diese Berufe werden ab Samstag vorrangig gegen Covid-19 geimpft

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Etwa 400.000 Menschen, die in einem durch Covid-19 gefährdeten Beruf arbeiten, werden ab Samstag, 24. April, vorrangig geimpft. Welche Berufe sind betroffen und welchen Impfstoff werden sie erhalten?

Da sie dem Covid-19 und seinen Varianten stärker ausgesetzt sind als andere Berufe, werden eine Reihe von Berufen zur Priorität für die Impfung. Die Liste dieser Berufe wurde diesen Dienstag am Ende einer Verhandlung zwischen dem Arbeitsministerium und den Sozialpartnern beschlossen. Die Impfung bleibt freiwillig.

Was sind die vorrangigen Berufe?
Die für die vorrangige Impfung ausgewählten Berufe sind:

Busfahrer
Lastwagenfahrer
Taxis und Uber etc.
Kassierer
Auslieferungsfahrer
Bestattungsunternehmen
Schlachthofarbeiter
Wartungs- und Reinigungspersonal
Mitarbeiter von Abfallsortierzentren
Abfallsammler
Sicherheitspersonal im Transportwesen
Sicherheitspersonal in Geschäften

Eine erste Liste von Berufen war vor einigen Tagen veröffentlicht worden: vor allem Lehrer, Erzieher und Polizisten. Die CFDT bedauert, dass die Post und die Arbeitsamt-Agenten nicht in dieser Liste enthalten sind.

Gibt es eine Altersgrenze?
Die Fachkräfte müssen über 55 Jahre alt sein. Diese Altersgruppe hat sowieso bereits die Möglichkeit, den Impfstoff zu erhalten. Aber die Veröffentlichung einer Liste von prioritären Berufen wird es ermöglichen, ihre Impfung zu beschleunigen.

Welchen Impfstoff werden diese Fachleute erhalten?
es ist geplant, diese Personen mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen Covid-19 zu impfen.

Wo findet die Impfung statt?
Die Impfstellen werden von den regionalen Gesundheitsämtern festgelegt. Die Impfung wird für diese Fachkräfte zwei Wochen lang, einschließlich der Wochenenden, Priorität haben. Um die Impfung vorrangig zu erhalten, müssen die Mitarbeiter einen Berufsnachweis oder eine Gehaltsabrechnung vorlegen.

Wie wurden diese Berufe ausgewählt?
Zur Festlegung der Liste der prioritären Berufe wurden mehrere Kriterien herangezogen: Exposition gegenüber sozialen Kontakten, Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Barrieregesten, Arbeiten in geschlossenen Räumen und die vom Pasteur-Institut definierte Liste der Hochrisiko-Berufe.

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