Lockerungen: Pflicht zur Telearbeit endet am 9. Juni

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100% Telearbeit wird ab dem 9. Juni, dem Datum der zweiten Phase der Lockerungen, nicht mehr die Norm sein. Dies ist ein neuer Schritt für Unternehmen zur Rückkehr in ein normales Büroleben.

Mittwoch, der 9. Juni, markiert einen neuen Wendepunkt in den Lockerungen nach dem Lockdown. Von diesem Tag an wird nämlich die Telearbeit in den Unternehmen nicht mehr die Norm sein. “An diesem Tag heben wir die Pflicht zur 100-prozentigen Telearbeit auf”, bestätigte die Arbeitsministerin Elisabeth Borne gegenüber der Zeitung Le Parisien.

Der Entwurf des neuen Gesundheitsprotokolls wurde an die Sozialpartner gesandt, die bis Montag Zeit haben, ihr Feedback abzugeben. Der Text wird im Laufe der nächsten Woche online gestellt. In der Tageszeitung Le Parisien Arbeitsministerin Elisabeth Borne: “Wir geben den Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Möglichkeit an die Hand, um die Anzahl der Home-Office-Tage selbst zu bestimmen, aber es geht nicht darum, die Telearbeit gabnz aufzugeben! Diese Praxis bleibt empfohlen, um die Pandemie auch weiterhin wirksam zu bekämpfen”.

Die Arbeitsministerin will “eine schrittweise Rückkehr an den Arbeitsplatz”. “Als Richtwert wird die Anzahl der Telearbeitstage im öffentlichen Dienst ab dem 9. Juni auf drei Tage festgesetzt. Dies sollte der Ausgangspunkt dafür sein, das richtige Gleichgewicht zwischen Präsenz- und Telearbeit zu finden und neue Arbeitsweisen einzuführen”, sagte sie gegenüber Le Parisien.

Die Anzahl der Telearbeitstage kann ab jetzt von Fall zu Fall in den Unternehmen in Gesprächen zwischen den Personalabteilungen und den Arbeitnehmervertretern festgelegt werden. “Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter zwingen würde, ab dem 9. Juni zu 100% wieder ins Büro zurückzukehren, würde allerdings gegen das Protokoll verstoßen”, fügte Ministerin Elisabeth Borne hinzu.

Die anderen Hygienemaßnahmen werden weiterhin Pflicht bleiben: das Tragen einer Maske, Barrieregesten, die Reinigung der Räumlichkeiten und der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen, der von zwei Metern auf einen Meter verringert wird. In den Kantinen und anderen Pausenorten wird die Messlatte jetzt auf 50% der Kapazität angehoben.


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