Tag & Nacht

Zwei politische Schwergewichte Frankreichs meldeten sich am Sonntag, dem 16. Juni, zu Wort: Nicolas Sarkozy und Lionel Jospin. Beide griffen Emmanuel Macron wegen seiner Entscheidung, die Nationalversammlung aufzulösen, scharf an.

Sarkozy warnt vor Chaos

Nicolas Sarkozy, der ehemalige Präsident Frankreichs, scheute keine klaren Worte: „Diese Auflösung stellt ein erhebliches Risiko für das Land und den Präsidenten dar“, erklärte er im Journal du Dimanche (JDD). Aus seiner Sicht droht Macron, die Kontrolle über die Regierung zu verlieren. Doch seine größte Sorge gilt Frankreich selbst. „Das kann das Land in ein Chaos stürzen, aus dem es sich nur schwer befreien kann“, warnte Sarkozy.

Jospin: „Macron handelt im Alleingang“

Lionel Jospin, ehemaliger Premierminister, steht Macrons Entscheidung ebenfalls kritisch gegenüber. „Einmal mehr hat Emmanuel Macron allein entschieden“, sagte er gegenüber der Zeitung Le Monde. Er wirft dem Präsidenten vor, die Franzosen in seine „überstür...

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