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Alle Artikel · 19.02.2025 09:31

Odessa unter Beschuss: 160.000 Menschen ohne Strom und Heizung

Ein russischer Angriff hat die südukrainische Hafenstadt Odessa schwer getroffen. Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung, Bildungseinrichtungen wurden beschädigt, ein Mensch liegt verletzt im Krankenhaus. https://twitter.com/FranceTVEurope/status/1892140966661800359 Massive Schäden nach Angriff auf Odessa "Mindestens...

Ein russischer Angriff hat die südukrainische Hafenstadt Odessa schwer getroffen. Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung, Bildungseinrichtungen wurden beschädigt, ein Mensch liegt verletzt im Krankenhaus.

https://twitter.com/FranceTVEurope/status/1892140966661800359

Massive Schäden nach Angriff auf Odessa

"Mindestens 160.000 Einwohner" Odessas sind aktuell von Strom- und Heizungsausfällen betroffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 19. Februar mit. Laut Bürgermeister Hennadij Truchanow sind 14 Schulen, 13 Kindergärten und ein großes Wohngebiet mit über 500 Häusern ohne Versorgung. Besonders erschreckend: Eine Kinderklinik und ein Kindergarten wurden schwer beschädigt.

Eine Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Lage in Odessa ist nicht neu – immer wieder gerät die Stadt ins Visier russischer Raketenangriffe. Doch dieser massive Schlag trifft die Bevölkerung mitten im Winter.

Hoffnung auf Verhandlungen?

Parallel zu den Angriffen gibt es diplomatische Bewegung: Hochrangige Vertreter Russlands und der USA haben sich in Riad darauf geeinigt, einen "Konsultationsmechanismus" einzurichten. Beide Länder wollen Verhandlungsführer benennen, um über die Ukraine zu sprechen.

Ob daraus mehr als symbolische Gespräche entstehen, bleibt abzuwarten.

Trump optimistisch – Frieden in Sicht?

Donald Trump zeigte sich nach den Verhandlungen in Saudi-Arabien ungewöhnlich zuversichtlich. Der ehemalige US-Präsident sagte, er sei "weit zuversichtlicher" als zuvor, dass ein Abkommen zur Beendigung des Krieges möglich sei.

"Russland will etwas tun. Sie wollen die brutale Barbarei beenden...", erklärte er. Was genau das bedeutet, bleibt unklar.

Macron lädt zu Krisengipfel nach Paris

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, am Mittwoch ein weiteres Treffen zur Ukraine abzuhalten. Dabei sollen nicht nur europäische, sondern auch außereuropäische Staaten teilnehmen.

Eines stellte Macron dabei unmissverständlich klar: "Frankreich wird keine Bodentruppen in die Ukraine entsenden." Eine direkte militärische Beteiligung an der Front komme nicht infrage.

Ein Krieg ohne Ende?

Während Politiker über Verhandlungen sprechen, leidet die Bevölkerung weiter unter den Angriffen. Städte wie Odessa werden immer wieder attackiert, Tausende stehen ohne Heizung im Winter da.

Wird es bald echte Friedensgespräche geben? Oder bleibt alles beim Alten – Raketenangriffe hier, diplomatische Phrasen dort? Odessa und der Rest der Ukraine warten auf Antworten.

Von C. Hatty

https://twitter.com/FourageBernard/status/1892143201487651190

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