Tag & Nacht

Innerhalb einer Woche starben zwei Teenager in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis), nachdem sie brutal angegriffen worden waren. Einer der beiden war nur 14 Jahre alt. Die Situation beunruhigt die Einwohner.

Ein Jugendlicher starb am Samstag, dem 20. Januar. Er besuchte eine Berufsschule in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis). Am Mittwochmorgen wurde er angegriffen, als er gerade eine Prüfung für sein Abitur ablegen wollte. Mehrere Personen, die mit einem Auto ankamen, griffen ihn unvermittelt mit Macheten an. Der gewaltsame Tod des Jugendlichen löst in der Stadt große Besorgnis aus. „Wie kann jemand mit Macheten bewaffnet in seinem Auto losfahren, um einen Schüler zu töten?“, fragte sich eine Passantin auf dem Sender Franceinfo.

„Es ist ein bisschen beängstigend, dass Schüler, die zum Lernen kommen, stattdessen aber in Schlägereien verwickelt werden“, sorgt sich ein junger Mann. Er spricht von einem zweiten tödlich verletzten Jugendlichen in weniger als einer Woche in der Stadt in der Nähe von Paris. Im Abstand von nur wenigen Stunden nach dem Macheten-Angriff auf den Berufsschüler war ein 14-jähriger Junge in einer U-Bahn-Station mit Messerstichen tödlich verletzt worden. Am Samstag wurde vor dem Rathaus von Saint-Denis eine Kundgebung zum Gedenken an den Jungen mit dem Namen Sedan abgehalten. In diesem Fall wurde ein 19-jähriger Mann angeklagt und in Haft genommen.


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