Toulouse: 55-jährige Frau nach Impfung mit dem Virus infiziert!

211

Eine Woche nach Erhalt der ersten Impfstoffdosis litt eine 55-jährige Frau aus Toulouse unter starken Kopfschmerzen und Müdigkeit. Es waren nicht die Nebenwirkungen der Injektion, sondern das Covid…

Das ist der Beweis, dass eine Impfung allein nicht ausreichend ist, in jedem Fall ist eine Auffrischungsimpfung notwendig.

Ein exklusives Angebot für unsere Leser.
Weil du es uns wert bist!

Tipp der Redaktion

Als sie anfing, unter heftigen Kopfschmerzen und großer Müdigkeit zu leiden, konnte sich eine 55-jährige Frau aus Toulouse nicht vorstellen, dass sie von dem Coronavirus betroffen war. Sie war am 15. Januar, eine Woche zuvor, im Krankenhaus von Purpan gegen Covid geimpft worden.

“Zuerst dachte ich, es könnten die Nebenwirkungen der Injektion sein, aber da ich öfters unter Migräne leide, habe ich meine übliche Medizin genommen, damit die Krise nicht schlimmer wird”, sagt die 55-Jährige gegenüber La Depeche. Nur die Kopfschmerzen gingen nicht weg. “Ich habe die dreifache Dosis genommen, die ich nehmen sollte, bis ich am Rande eines Drogenrausches war”. Als sich die Kopfschmerzen nicht besserten, beschloss die Frau letztes Wochenende ihren Hausarzt aufzusuchen.

Der Hausarzt folgte seiner Intuition und machte mit der Patientin vorsorglich einen Covid-19-Test. Am nächsten Tag lässt das Ergebnis keine Zweifel offen. Die Patientin ist tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert, trotz einer ersten Injektion des RNA-Impfstoffs.

Virologen sagen, dass dies nicht unbedingt überraschend ist, da die Wirkung des Impfstoffs erst ab der dritten Woche nach der Injektion eintritt und die erste Dosis nur zu 50% schützt….

Und die Patientin schwärmt von der Qualität der medizinischen Versorgung, die sie erhalten hat. “Wir reden immer über negative Dinge, aber ich muss sagen, dass ich von dem Moment an, als ich für positiv erklärt wurde, von der Aufmerksamkeit der medizinischen Gemeinschaft beeindruckt war. Zuerst rief mich die Uniklinik an, die mir Ratschläge gab, wie ich mich isolieren und Kontaktfälle melden sollte, dann der Virologe und die Krankenkasse, die mir anboten, notfalls meine Einkäufe zu erledigen, die Kinderbetreuung zu übernehmen oder meine Medikamente zu holen”, sagt sie voller Dankbarkeit. In Anbetracht der noch bestehenden Wartezeiten bei der laufenden Impfkampagne ist dies zumindest eine Beruhigung, oder?


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere doch unseren Newsletter!



Tipp der Redaktion

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here