BREAKING: FRANKREICH EMPFIEHLT ALS ERSTES LAND EINE EINMALIGE DOSIS FÜR PERSONEN, DIE BEREITS MIT COVID-19 INFIZIERT WAREN

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In Frankreich wurden bisher 13 Fälle von Thrombosen und Embolien nach Impfungen mit AstraZeneca gemeldet. Nach wie vor ist allerdings unklar, ob dies tatsächlich Nebenwirkungen der Impfungen waren.

Die Stellungnahme der Hohen Behörde für Gesundheit muss noch von der Regierung bestätigt werden.

Die französischen Gesundheitsbehörden haben am Freitag als erstes Land empfohlen, Menschen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert sind, nur eine Dosis” des Impfstoffs Covid-19 anzubieten.

Menschen, die von Covid-19 “geheilt sind, haben bereits ein Immungedächtnis als Folge der Infektion entwickelt. Die Einzeldosis des Impfstoffs wird also eine Erinnerungsrolle spielen”, erklärt die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) in ihrer Stellungnahme, die noch von der Regierung bestätigt werden muss.

In der Erklärung der HAS heißt es jedoch, dass bei Personen “mit nachgewiesener Immunsuppression” die zweite Impfdosis “nach drei Monaten nach Beginn der Infektion mit CoV-2-CoV-SARS” erfolgen muss.

Wenn sich eine Person nach der ersten Impfstoffdosis infiziert und an Covid-19 erkrankt, sollte sie auch die zweite Dosis erhalten, “aber innerhalb von sechs Monaten und nicht vor drei Monaten nach der Infektion”.

“Bis heute hat kein Land eine klare Position zur Einmalimpfung von Menschen eingenommen, die sich vor der Impfung mit Covid-19 angesteckt haben”, sagt die Behörde.
In den letzten Tagen wurde diese Lösung in mehreren Studien, die in den USA und Italien durchgeführt wurden, zwar erwähnt aber noch nicht von anderen Wissenschaftlern bewertet.

Zusätzlich zu den gesundheitlichen Vorteilen betonten die Forscher, die hinter diesen Studien stehen, dass die Verabreichung einer einzigen Injektion für Menschen, die in der Vergangenheit bereits angesteckt waren, in einem Kontext knapper Versorgung Dosen einsparen könnte.

Die französische Regierung folgt im Allgemeinen dem Rat der Haute autorité de santé. Ende Januar hatte sie jedoch die Ansicht vertreten, dass der Abstand zwischen den beiden Dosen des Pfizer-Impfstoffs nicht vergrößert werden könne, entgegen der wenige Tage zuvor vom HAS ausgesprochenen Empfehlung.

Die Gesundheitsbehörden setzen stark auf den Fortschritt der Impfkampagne, um die nach wie vor fragile Seuchenlage in den Griff zu bekommen, aber es ist noch ein weiter Weg: Am Donnerstag hatten 2.135.333 Menschen in Frankreich mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten, 535.775 Menschen davon haben bereits zwei Dosen erhalten.

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie wurden in Frankreich 3,4 Millionen durch einen Screening-Test bestätigte Infektionsfälle registriert. Es ist wahrscheinlich, dass sich mehr Menschen mit dem Virus angesteckt haben, besonders während der ersten Welle, als Tests noch nicht weithin verfügbar waren.

Die 3 derzeit verfügbaren Impfstoffe erfordern zwei Dosen
Die drei derzeit in der Europäischen Union zugelassenen Covid-19-Impfstoffe (Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZeneca/Oxford) benötigen zwei Dosen, um bei Menschen, die noch nie mit dem Virus in Kontakt waren, voll wirksam zu sein.

Das Produkt von Johnson & Johnson hingegen, das derzeit von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) geprüft wird, erfordert nur eine einzige Injektion.


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