Bürgermeister soll Minderjährige sexuell belästigt zu haben und begeht bei Hausdurchsuchung Selbstmord

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Die Untersuchung geht zwar weiter, aber für den Bürgermeister gilt die Unschuldsvermutung, sagte der Staatsanwalt.

Der Bürgermeister von La Celle-Condé im Departement Cher hat am Mittwochmorgen Selbstmord begangen, während die Gendarmen sein Haus durchsuchten, erfuhr France Bleu Berry am Donnerstag, 8. Juli, von der Staatsanwaltschaft Bourges. Alain Manssens war Ziel einer Anzeige wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen.

Die Gendarmen kamen am Mittwochmorgen kurz vor 9 Uhr auf seinem Hof an, um das Haus im Rahmen der Ermittlungen zu durchsuchen. Der beschuldigte Bürgermeister tötete sich während der Durchsuchung mit einer Schusswaffe, bevor er am Nachmittag von den Gendarmen befragt werden sollte. Der Staatsanwalt sagte, dass die Untersuchung fortgesetzt wird, aber dass für den Beschuldigten nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt.

Alain Manssens, 71, wurde 2014 zum ersten Mal gewählt und 2020 in dem 200 Einwohner zählenden Dorf wiedergewählt. Der ehemalige Landwirt hatte auch bei den Departementswahlen im Juni 2021 als Ersatzkandidat kandidiert, doch der von ihm unterstützte Kandidat schied bereits im ersten Wahlgang aus.


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