Coronavirus: Familien fürchten Einschränkungen auf Friedhöfen an Allerheiligen

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Im Falle verstärkter Restriktionen oder gar eines allgemeinen Lockdowns stellt sich die Frage nach Allerheiligen: Wie sollen die Verstorbenen unter solchen Bedingungen geehrt werden?

Mit dem Herannahen von Allerheiligen und der Furcht vor einem erneuten Lockdown kamen viele Familien bereits am Mittwoch, dem 28. Oktober, um die Gräber ihrer Toten mit Blumen zu schmücken. Alle hoffen jedoch, am Wochenende des 31. Oktober zum Gebet kommen zu können, und einige appellieren an die Bürgermeister um einen Weg zu finden, Friedhöfe und Gottesdienste für Allerheiligen offen zu halten.

Kontrollierter Zugang zur Vermeidung einer Schließung
In Guadeloupe ist die Tradition des Allerheiligenfestes sehr beliebt: Gewöhnlich versammeln sich ganze Familien um die Gräber ihrer Toten. Um Ansteckungen zu vermeiden, haben einige Gemeinden beschlossen, den Zugang zu Friedhöfen zu kontrollieren, wie in Basse-Terre. “Die Öffnungszeiten sind von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr, nicht mehr als sechs Personen dürfen gleichzeitig eintreten, nicht mehr als sechs Personen ein Familiengrab besuchen, und wir werden dabei streng vorgehen”, sagt André Atallah, der Bürgermeister der Gemeinde.


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