Covid-19: Alle acht Patienten mit der “bretonischen” Variante sind gestorben

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Covid-19: Neue Varianten
in der Bretagne wurde in den vergangenen Tagen eine neue Variante von SARS-CoV2 entdeckt, auf die die üblichen PCR-Tests nicht anspringen.

Die acht Patienten, die sich mit der “bretonischen” Variante angesteckt hatten, die in einem Cluster in Lannion (Côtes-d’Armor) entdeckt wurde, sind gestorben. Im Moment sei aber nicht bestätigt, dass die Todesfälle von der Variante verursacht seien, meldet die lokale Gesundheitsbehörde ARS.

Eine neue Variante von covid-19 wurde im Krankenhaus von Lannion, in der Côtes-d’Armor, entdeckt, alarmierte am Montag, 15. März, die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) in einer Erklärung. Während die Untersuchungen laufen, wurde die Variante von den Gesundheitsbehörden als “unter Überwachung” eingestuft. Demnach wurden am 13. März 79 Fälle von Covid-19 festgestellt, darunter acht Patienten, die die Variante trugen, von denen alle starben.

Nach Angaben der ARS Bretagne ist “kein kausaler Zusammenhang zwischen diesen acht Todesfällen und der neuen Variante hergestellt”, daher die Bedeutung der epidemiologischen Studien, die durchgeführt werden sollen. Diese Variante mit dem Namen “20C” wurde von der DGS “unter Beobachtung” gestellt, vor allem weil sie mit PCR-Tests nur schwer zu erkennen ist. In der Tat wurden im Krankenhaus von Lannion mehrere Patienten, die typische Symptome des Covids aufwiesen, dennoch negativ getestet. Erst nach der Durchführung neuer Tests “mit Serologie oder RT-PCR an tiefen Atemwegsproben” konnte deren Kontamination festgestellt werden.

In diesem Stadium betrachten die Ärzte die “20C” nicht als “besorgniserregend”, sondern versuchen herauszufinden, warum sie bei den PCR-Tests nicht entdeckt wurde.

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