Covid-19: Endlich der Durchbruch in Frankreich?

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Die Zahl der Covid-19-Fälle ist innerhalb einer Woche um mehr als 20% zurückgegangen. Die Situation entwickelt sich positiv, auch wenn die Überseegebiete weiterhin Anlass zur Sorge geben. Eine Impfung von Kindern unter 12 Jahren steht noch nicht auf der Tagesordnung.

Nach einem besorgniserregenden Sommer verbessern sich die Covid-19-Indikatoren, und die Gesundheitsbehörden geben sich beruhigend. “Wir haben eine vierte Welle, die sich aber günstig entwickelt (…) es wird einen Moment geben, in dem dieses Virus entweder verschwindet oder völlig alltäglich wird”, versicherte Jérôme Salomon, Generaldirektor für Gesundheit, am Sonntag, 5. September. Nach einem Anstieg Anfang Juli ist die Zahl der positiven Fälle wieder zurückgegangen, und zwar um fast 22% in sieben Tagen. Am 12. August waren es 23.713, am 1. September nur noch 14.873 registrierte Ansteckungen. Bei den Krankenhausaufenthalten ist der Trend derselbe.

Vorsicht ist weiterhin geboten
Die Inzidenzrate ist auf unter 150 pro 100.000 Einwohner gesunken. Alle Departements liegen unter 250, mit Ausnahme der französischen Überseedepartements und der Mittelmeerregion. Kann man aber einen erneuten Aufschwung der Ansteckungswelle im Herbst ausschließen? Die Fachleute bleiben vorsichtig und rufen dazu auf, mit der Anwendung der Barrieregesten nicht nachzulassen, insbesondere mit Beginn des neuen Schul-, Universitäts- und Berufsjahres. Etwas weniger als 10 Millionen Menschen, die für eine Impfung in Frage kommen, haben noch keine Dosis erhalten. Die Prioritäten der Regierung in den kommenden Wochen liegen bei der Fortsetzung der Impfung der am stärksten gefährdeten Personen und die Ausweitung der Auffrischungskampagne auf diejenigen, die dafür in Frage kommen.


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