Covid-19: Frankreich startet Studie, die messen soll, wie lange die Impfung schützt

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Eine vom Inserm initiierte nationale Studie zur Messung des Impfschutzes startet in Frankreich. 35 Krankenhäuser suchen 10.500 Freiwillige für diese Untersuchungen.

Eine große nationale Studie zur Bestimmung der Dauer der durch die Impfung verliehenen Immunität gegen Covid-19 hat laut Ouest-France bereits vor einigen Wochen begonnen.

Diese vom Inserm initiierte Studie, eine Weltpremiere, versucht, Fragen zu beantworten, die von vielen Medizinern gestellt werden. Wie lange hält der Impfschutz an? Ist eine Auffrischungsimpfung notwendig? Wenn ja, wie oft? Ist der Impfschutz für alle geimpften Patienten, ob gesund oder immungeschwächt, gleich?

Um diese Fragen zu beantworten, suchen 35 französische Krankenhäuser nach fast 10.500 Freiwilligen. Was die Funktionsweise der Studie betrifft, so hat Professor Laviolle, Direktor des klinischen Untersuchungszentrums am Universitätskrankenhaus von Rennes, sie in der Zeitung Ouest-France detailliert beschrieben: “Wir finden Freiwillige, bevor sie geimpft werden, wir untersuchen sie dann nach einem Monat, sechs Monaten, einem Jahr und zwei Jahren. Jedes Mal nehmen wir eine Blutprobe, um zu sehen, ob sie Antikörper entwickelt haben.”

Für die Umfrage wollen die Forscher zwei Arten von Publikum rekrutieren. Einerseits eine sogenannte “besondere” Bevölkerung, die zum Beispiel an Krebs, Diabetes oder Multipler Sklerose leidet. Auf der anderen Seite eine so genannte “Kontrollbevölkerung”, die in zwei Kategorien unterteilt ist: Die 18-74-Jährigen und die über 75-Jährigen.

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