Covid-19: im Gegensatz zu den Alpes-Maritimes, keine Ausgangssperre in Monaco

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Premierminister Jean Castex kündigte bereits für Samstag eine Verschärfung der Maßnahmen für weitere französische Departements an, darunter die Departements Alpes-Maritimes und Var. Die daraus resultierenden Verpflichtungen werden in Monaco nicht eingehalten: Es gibt keine Ausgangssperre, erklärte die monegassische Regierung.

“Keine Ausgangssperre im Fürstentum Monaco”. Die Botschaft der monegassischen Regierung, die am Donnerstagabend auf Facebook veröffentlicht wurde, hat das Verdienst, klar zu sein. Staatsminister Pierre Dartout wird sie am Freitagabend um 19 Uhr in einer im lokalen Fernsehen übertragenen Rede wiederholen.

Eine Ausgangssperre nicht einzuführen, bedeutet nicht, alle Vorsichtsmaßnahmen aufzugeben: Die Regierung wird die Verstärkung anderer Gesundheitsmaßnahmen ankündigen.
Eine überraschende Entscheidung?
Am Donnerstagnachmittag kündigte Premierminister Jean Castex für 38 weitere französische Departements und ein überseeisches Gebiet strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie an. Ab diesem Samstag dürfen die betroffenen Bewohner sechs Wochen lang zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr ihre Wohnungen nicht mehr verlassen.

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Tipp der Redaktion

Zu den aufgeführten Departements gehören das Var, aber auch die Alpes-Maritimes, wo sich die Epidemie in den letzten Tagen in besorgniserregender Weise entwickelt hat.

Auf den ersten Blick scheint es daher überraschend, dass Monaco nicht dem französischen Trend folgt.

Die Entscheidung wird in sozialen Netzwerken unterschiedlich aufgenommen. “Zu wenige Menschen tragen die Maske”, schreibt ein besorgter Internetnutzer. Andere begrüßen die Entscheidung der Regierung.


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