Covid-19: Untergrundpartys werden immer häufiger

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Unerlaubte Versammlungen haben in den letzten Tagen zugenommen, ebenso wie entsprechende Einsätze von Polizei und Gendarmerie. Eine Party in Toulouse (Haute-Garonne) zum Beispiel brachte am Samstag, den 10. April, etwa hundert Menschen zusammen.

Immer mehr heimliche Partys oder Abendessen finden statt und zwingen die Polizei zum Einschreiten. In Toulouse (Haute-Garonne) versammelten sich mehr als 200 Nachtschwärmer in Diskotheken-Atmosphäre, der Eintritt kostete 30 Euro, plus 20 Euro fürs Parken. Der Abend wurde von der Gendarmerie unterbrochen. Hundert Personen wurden mit einem Bußgeld belegt und zwei Organisatoren wurden in Gewahrsam genommen.

351 heimliche festliche “Versammlungen” seit dem 15. Dezember 2020 erfasst
Die Besitzerin des Lokals ist wütend und sagt, sie sei getäuscht worden. Die Mieter sagten ihr angeblich, sie seien eine Gruppe von sechs Personen. “Sie sagten sich sicherlich, indem sie diese Art von Party an einem abgelegenen Ort organisierten, ‘nicht gesehen, nicht erwischt’, aber das war nicht der Fall”, schätzt Laurent Zanetti, Bürgermeister von Le Burgaud (Haute-Garonne). In ganz Frankreich wurden an diesem Wochenende mehrere heimliche Partys entdeckt. Zum Beispiel versammelten sich 110 Personen in einem geheimen Restaurant im 19. Arrondissement von Paris. Das Innenministerium hat seit dem 15. Dezember 351 heimliche festliche Versammlungen registriert, was zu 298 Verhaftungen führte.

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