Das Innenministerium hat 30.000 Kameras bestellt, um französische Polizisten auszurüsten

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Die Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der US-Hersteller Motorola Solutions.

Das Innenministerium hat einen 15-Millionen-Euro-Vertrag unterzeichnet, um Polizisten und Gendarmen mit 30.000 Minikameras auszustatten, teilte Motorola Solutions am Donnerstag, 6. Mai, mit. Diese Kameras sollen ab Juli ausgeliefert werden, so der amerikanische Hersteller. Dieser Kauf war im vergangenen September von Gérald Darmanin angekündigt worden, um den Ordnungskräften dieselben Möglichkeiten zu geben, da sie regelmäßig von Zeugen bei ihren Einsätzen gefilmt werden. Diese Technologie soll auch dabei helfen, das Racial Profiling zu bekämpfen, das der Polizei häufig vorgeworfen wird.

Die 10.400 Kameras, mit denen Polizeibeamte derzeit bereits ausgestattet sind, werden für ihre geringe Autonomie kritisiert. “Eine Patrouille dauert acht Stunden, eine Batterieladung zwischen zwei und vier Stunden, daher können sie nicht von Anfang an laufen. Im Moment lautet die Anweisung, die Kamera zu starten, wenn ein im Einsatz beginnt”, hatte Gérald Darmanin erklärt.

Motorola verspricht mit der Kamera VB400 eine Autonomie von bis zu 12 Stunden. Normalerweise wird die Kamera manuell durch den Polizisten oder den Gendarmen aktiviert. “Künftig kann das Innenministerium nun dank eines Bluetooth-Sensors und dem System Holster Aware es so steuern, dass die Aufzeichnung automatisch aktiviert wird, wenn ein Beamter seine Waffe aus dem Holster zieht”, heißt es bei Motorola.

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