Diese Früchte werden in diesem Jahr teurer sein

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Da der Frost im April viele Ernten vernichtet hat, wird der Preis für Sommerobst steigen. Eine gesalzene Rechnung für das süße Vergnügen.

Die außergewöhnliche Frostepisode im April hat sich auf die französische Obstproduktion für die Sommersaison ausgewirkt. Ein signifikanter Rückgang der Ernte hat zu stark steigenden Preisen in den Regalen der Geschäfte geführt.

Aprikosen, Kirschen und Pfirsiche: Süßes hat seinen Preis
Unter den wichtigsten Früchten des Sommers sind die Aprikosen besonders von dem schlechten Wetter betroffen gewesen. 60 bis 70% der Ernte sind verloren gegangen. Das Gleiche gilt für Kirschen, wo die Produzenten 65% Verluste erlitten. Pfirsiche und Nektarinen sind zu 40% betroffen. Damit werden diese beliebten Früchte für den Verbraucher deutlich teurer. Für ein Kilo Kirschen muss man je nach Sorte zwischen 8 und 10 Euro bezahlen, also etwa 2 Euro mehr als im letzten Jahr.

Die Preiserhöhung für Aprikosen (10 bis 15%), die derzeit im Durchschnitt 4,50 € pro kg kosten, beträgt 20 bis 30 Cent im Vergleich zum Jahr 2020. Bei Pfirsichen und Nektarinen sind die Preisunterschiede nicht so groß und liegen im Bereich von etwa 10 bis 12 Cent.

Bei Pflaumen, Birnen, Äpfeln und Trauben ist der Verbraucher glücklicherweise weit weniger betroffen, wenn überhaupt Unterschiede zu verzeichnen sind.

Aber Achtung: Die Saison für Früchte dürfte im Vergleich zu den Vorjahren recht kurz ausfallen.

Fruchtsäfte, Kompotte und Konfitüren ebenfalls betroffen
Auch die in Frankreich hergestellten Obstprodukte wie Kompotte, Säfte und Konfitüren werden von den Ernteausfällen und Preissteigerungen betroffen sein, da bei diesen Produkten der Preis für das Rohmaterial steigt.

Für einen guten frischen Obstsalat müssen wir in diesem Sommer tiefer in die Tasche greifen…


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