Neue Bodycams für Polizei und Gendarmerie ab Donnerstag im Einsatz

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Diese neuen Körperkameras sind “einfacher zu bedienen, robuster und mit einer zwölfstündigen Autonomie viel besser als das Vorgängermodell”, so Innenminister Gérald Darmanin.

Ein neues Kameramodell, das für die Ordnungskräfte besser geeignet ist. Eine neue Generation von Bodycams für Polizisten und Gendarmen wird ab Donnerstag, 1. Juli, bei 2.000 Streifengängen eingesetzt, kündigte Innenminister Gerald Darmanin vor dem Kongress der Polizeigewerkschaft Unité SGP Police an. Die Verteilung dieser neuen Kameras wird “bis Ende September” abgeschlossen sein, sagte der Innenminister.

Das alte Modell war ungeeignet, zu schwer und mit sowenig Autonomie, dass es wenig oder gar nicht genutzt wurde. Angesichts dieser Situation hatte der Innenminister im September die Bestellung von 30.000 neuen Körperkameras für einen Betrag von 15 Millionen Euro angekündigt. Der Auftrag ging an Motorola Solutions.

“Einfacher zu bedienen, robuster und mit einer Autonomie von zwölf Stunden deutlich besser als das Vorgängermodell, wurden diese neuen Fußgängerkameras mehrere Wochen lang von Polizeibeamten und Gendarmen in Einsatzsituationen getestet”, erklärt Gérald Darmanin.

In einer Erklärung präzisierte das Innenministerium, dass diese Kamera an der Uniform des Polizeibeamten oder Gendarmen angebracht sein wird und “bei Interventionen eingesetzt wird, um Konfliktsituationen zu beruhigen und mögliche Gewaltausbrüche zu begrenzen.”

Nach Angaben des Ministeriums sollen die Kameras es auch ermöglichen, “Straftaten zu objektivieren und durch die Sammlung von Beweisen die notwendigen Elemente für die Verfolgung der Täter zu liefern”. Diese Kameras wurden mit “technischen Vorrichtungen zur Gewährleistung der Integrität der Aufnahmen” ausgestattet.


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