Italienischer Mann unter Verdacht auf 160 Vergewaltigungen oder sexuelle Übergriffe in der Nähe von Straßburg verhaftet

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Ein 52-jähriger Italiener wurde am 16. Oktober in Rumersheim-Le-Haut im Süden des Elsass verhaftet, nachdem Deutschland einen europäischen Haftbefehl erlassen hatte, in dem er verdächtigt wird, 160 Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe begangen zu haben, teilte die Polizei der AFP am Freitag mit.

Der Mann, Cosimo Chionna, wird verdächtigt, in den Jahren 2000 bis 2014 die Kinder seiner Freundinnen vergewaltigt oder sexuell missbraucht zu haben. Deutschland hat 122 Ermittlungen gegen ihn wegen 160 Fällen von Vergewaltigung oder sexuellen Übergriffen auf Minderjährige eingeleitet, teilte die Nationale Brigade zur Fahndung nach Flüchtlingen (BNRF) mit und fügte hinzu, er sei kürzlich aus Deutschland geflohen, um sich im Elsass niederzulassen.

Am 7. Oktober wurde die BNRF von ihren deutschen Kollegen auf die Anwesenheit dieses Mannes in Frankreich aufmerksam gemacht. Am 10. Oktober wurden den Franzosen Informationen über seinen Aufenthaltsort übermittelt, die die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Straßburg übertrugen. Und am 16. Oktober verhaftete ihn die Straßburger Brigade de Recherche et d’Intervention (BRI) im Haus eines seiner Freunde.

In Frankreich bisher unbekannt, wird er im Gefängnis von Colmar festgehalten und wartet auf seine Überstellung an die deutschen Behörden, wie der BNRF mitgeteilt wurde. Nach den der BNRF vorliegenden Informationen soll Cosimo Chionna seine Tochter ab November 2000 etwa 10 Jahre lang vergewaltigt haben. Gleichzeitig soll er dasselbe mit den minderjährigen Töchtern einer anderen Partnerin getan haben. “Er war in seinen verschiedenen Familienkreisen tätig“, wurde kommentiert.


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