Toulouse: Delta-Variante bei einem Mitarbeiter von Airbus Defence entdeckt

137

Großes Screening an diesem Montag, 21. Juni, bei Airbus Defence & Space. Alle Mitarbeiter dieser Division des Airbus-Konzerns müssen nach der Entdeckung eines Falles der Delta-Variante (früher bekannt als die indische Variante) getestet werden. 4.600 Personen sollen ebenfalls geimpft werden.

Großeinsatz bei Airbus Defence Space, Montag, 21. Juni in Toulouse auf dem Gelände des Palays. Nach der Entdeckung eines Falles der Covid-Delta-Variante wird von den Gesundheitsbehörden “eine massive Screening- und Impfaktion” durchgeführt.

Die Information wurde von Santé Publique France erst am Samstag, 19. Juni, nach dem Ergebnis einer am 8. Juni durchgeführten Covid-19-Test-Sequenzierung bekannt gegeben. Es wurde tatsächlich ein Fall der Ansteckung mit der Delta-Variante festgestellt. Laut der Präfektur der Haute-Garonne und der regionalen Gesundheitsagentur von Okzitanien handelt es sich um einen Cluster, der zwischen dem 19. und 23. Mai identifiziert wurde.

4.600 Menschen sollen geimpft werden
Ziel der heutigen Untersuchung ist es, weitere Fälle innerhalb dieser Sparte des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns zu identifizieren. “Diese groß angelegte Operation, die mit Unterstützung des Universitätsklinikums Toulouse, des SDIS und der Mediatoren der Anti-Covid-Strategie durchgeführt wird, zielt darauf ab, die Ketten der Kontaminationen zu unterbrechen.

Daher werden ab Montag, 21. Juni, spezielle Mittel vor Ort eingesetzt: serologische Schnelltests (TROD) oder antigene Tests (TAG). Insgesamt werden 4.600 Personen zusätzlich zur Impfung zugelassen.

Eine ansteckendere Variante, die insbesondere die Jüngsten betrifft
Nicht weniger als dreißig Mitglieder des Sanitätsdienstes Samu 31 werden nach Angaben von France 3 Occitanie vor Ort sein. Diese besondere Mobilisierung in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Airbus soll die ganze Woche dauern.

Die Delta-Variante des Coronavirus zieht derzeit die besondere Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich. In Frankreich immer noch in der Minderheit, aber ansteckender und weil diese Mutation mehr junge Menschen betrifft, lässt sie ein Wiederaufflammen der Epidemie befürchten. In der Region Landes macht sie inzwischen mindestens 30% der registrierten Fälle aus. Am 18. Juni wurde auch in der Bretagne ein erster Fall identifiziert. Im Mai wurden von der ARS Occitanie 3 Fälle an Bord eines Öltankers in Port-la-Nouvelle in der Aude unter 12 Covid-positiven Besatzungsmitgliedern registriert.


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere doch unseren Newsletter!





Ein exklusives Angebot für unsere Leser.
Weil du es uns wert bist!

Tipp der Redaktion