Also doch: Impfstoff von AstraZeneca wird mit Thrombose in Verbindung gebracht, sagt die Europäische Arzneimittelbehörde

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Nun wurde also doch ein Zusammenhang von Thrombose-Erkrankungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca festgestellt und durch EMA bestätigt.

Ein Beamter der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) bestätigt in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der italienischen Tageszeitung Il Messaggero die Existenz eines “Zusammenhangs” zwischen dem Impfstoff von AstraZeneca und den nach seiner Verabreichung beobachteten Fällen von Thrombose.

In der italienischen Zeitung Il Messaggero bestätigt ein Beamter der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) die Existenz eines “Zusammenhangs” zwischen dem Impfstoff von AstraZeneca und den nach seiner Verabreichung beobachteten Fällen von Thrombose.

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“Es ist klar, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt”
“Wir können jetzt sagen, es ist klar, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt. Was diese Reaktion auslöst, wissen wir allerdings noch nicht”, sagt Marco Cavaleri, Leiter der Impfstoffstrategie bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Er fügte hinzu: “Wir versuchen, ein klares Bild davon zu bekommen, was passiert, um dieses impfstoffinduzierte Syndrom genau zu definieren (…) Unter den Geimpften gibt es mehr Fälle von Hirnthrombose bei jungen Menschen, als wir erwarten würden. Das werden wir sagen müssen”, sagte er.

Seit einigen Wochen ist der Verdacht auf mögliche schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkungen aufgekommen, nachdem bei mit AstraZeneca geimpften Personen Fälle von atypischen Thrombosen beobachtet worden waren.

Dutzende von Fällen bereits identifiziert
Es wurden bereits Dutzende von Fällen identifiziert, von denen mehrere zum Tod führten. In Frankreich wurden zwölf Fälle von Thrombose, darunter vier tödliche Fälle, gemeldet. In Großbritannien gab es bis zum 24. März 30 Fälle und sieben Todesfälle bei insgesamt 18,1 Millionen verabreichten Dosen.

Bis jetzt hat die EMA behauptet, dass “kein kausaler Zusammenhang mit dem Impfstoff bewiesen” sei, obwohl er “möglich” sei, und dass der Nutzen der Coronavirus-Impfung immer die Risiken überwiege. Für Paul Hunter, Spezialist für medizinische Mikrobiologie an der University of East Anglia, deuten die Beweise eher darauf hin, dass der Oxford-AstraZeneca-Impfstoff die Ursache ist.

Als Vorsichtsmaßnahme haben mehrere Länder beschlossen, die Verabreichung dieses Impfstoffs unter einem bestimmten Alter einzustellen, z. B. Frankreich, Deutschland und Kanada. Norwegen und Dänemark haben die Verwendung bis auf weiteres komplett ausgesetzt.

AstraZeneca seinerseits versicherte im März, dass es “keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko” gebe, und versicherte am Samstag, dass die “Patientensicherheit” für das Unternehmen “höchste Priorität” habe.

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