Coronavirus: Die Gesundheitssituation in der Haute-Garonne verschlechtert sich

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Die Gesundheitssituation in der Haute-Garonne verschlechtert sich, mit einer Rate, die doppelt so hoch ist wie die maximale Alarmschwelle in der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen, so der Präfekt, der in einem Kommuniqué die Verhängung einer sofort geltenden Ausgangssperre für das gesamte Departement verfügt.

Für die gesamte Haute-Garonne liegt die Inzidenzrate nun bei 306,2 pro 100.000 Einwohner und damit weit über der Alarmschwelle von 250 pro 100.000 Einwohner, wie der Präfekt der Haute-Garonne am Samstag, dem 24. Oktober, in einer Pressemitteilung mitteilte. In der Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen ist sie mit 547,9 pro 100.000 Einwohner besonders hoch. Derzeit die Inzidenzrate bei den Senioren (den 60-70-Jährigen) mit 195,6 Fällen pro 100.000 Einwohner niedriger, sie steigt aber auch bei dieser besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe weiter an. Die Positivitätsrate in Departement beträgt 14,8%.

In 10 Regionen des Departements hat die Inzidenzrate in alle Altersgruppen die maximale Alarmschwelle von 238,5 (Communauté de Communes de la Save au Touch) bis 373,7 (Toulouse Métropole) überschritten oder ist dabei, diese zu überschreiten. Die betroffenen Regionen sind Toulouse Métropole, Le Muretain Agglo, le Sicoval, les terres du Lauragais, le Frontonnais, le Lauragais Revel Sorezois, les Coteaux Bellevue, la Gascogne Toulousaine, les Coteaux du Girou, le Lauragais Revel Sorezois und la Save au Touch.

In 9 weiteren Regionen verschlechtert sich die Gesundheitssituation. 7 von ihnen (Volvestre, Cœur de Garonne, Tarn-Agout, Hauts Tolosan, Val d’Aïgo, Pyrénées haut-garonnaises und Bassin auterivois et garonnais) haben die Schwelle von 150 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten.

Das Krankenhaussystem unter Druck
Die Belegungsrate der Intensivbetten in der gesamten Region Okzitanien liegt nun bei fast 45 %. Gestern lag sie in den Krankenhäusern von Toulouse bei 30%. Wenn die Dynamik des Ansteckungsgeschehens nicht unterbrochen wird, ist bald eine neue Sättigung des Krankenhauswesens zu befürchten, gibt der Präfekt an, der die sofortige Anwendung der Ausgangssperre von 21.00 bis 6.00 Uhr auf das gesamte Departement Haute-Garonne rechtfertigt, die auch in 52 anderen Departements und in einem Überseehgebiet Frankreichs erlassen wurde.


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