Coronavirus in Lyon: Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist höher als zu Beginn des Lockdowns im Frühjahr

190

An diesem Dienstag wurden 554 Coronavirus-Patienten in den verschiedenen Krankenhäusern in Lyon hospitalisiert. Das ist dreimal mehr als am 18. März.

Laut der wöchentlichen Bilanz der Hospitäler in Lyon nimmt die Zahl der Krankenhauseinweisungen weiterhin “stark zu”.
An diesem Dienstag, dem 27. Oktober, waren 554 Patienten in öffentlichen Krankenhäusern in Lyon und 767 in anderen Krankenhäusern im Departement Rhône und Nord Isère registriert.
Patientenbesuche sind verboten, und alle Operationen sind verschoben worden.

Alle Indikatoren entwickeln sich ungünstig. Die Zahlen, die der HCL, Träger der zivilen Hospitäler in Lyon, am Dienstag während seiner wöchentlichen Bewertung der Coronavirus-Epidemie mitgeteilt hat, sind nicht gut. Und bestätigen, dass eine zweite Welle anrollt, die stärker zu werden verspricht als die erste. Innerhalb einer Woche hat die Zahl der Krankenhauseinweisungen weiter stark zugenommen.

Am Vormittag des 27. März waren 1.321 Patienten in den Krankenhäusern des Departements registriert, so die Statistiken der Einrichtungen der Rhône, aber auch die Zahlen der Universitätskliniken von Vienne und Bourgoin-Jallieu (Nord Isère). Unter ihnen wurden 554 Patienten in den HCLs hospitalisiert, 107 davon auf der Intensivstation. Zum Vergleich: In der Woche vom 18. März (der ersten Woche des Lockdowns) befanden sich 154 Coronavirus-Patienten in den Krankenhäusern der HCL, davon 28 auf der Intensivstation. Das ist dreimal weniger.

Um mit dieser “sehr angespannten” Situation fertig zu werden, war der HCL gezwungen, einen neuen Schritt bei der Verschiebung von Operationen und anderen Eingriffen zu unternehmen, die nun “alle Aktivitäten” betrifft, einschließlich ambulanter Operationen und stationärer medizinischer Versorgung.

Patientenbesuche sind verboten. Schließlich haben die HCLs begonnen, mehrere Verlegungen von Covid-19-Patienten in Einrichtungen außerhalb des Departements zu organisieren. Sechzehn von ihnen wurden bereits nach Chambéry, Annecy, Valence, Montélimar, aber auch nach Neu-Aquitanien (Bordeaux, Brive-la-Gaillarde, Poitiers, Angoulême) verlegt.


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere doch unseren Newsletter!





Ein exklusives Angebot für unsere Leser.
Weil du es uns wert bist!

Tipp der Redaktion