CORONAVIRUS: Überforderte und erschöpfte Pflegekräfte sind am Ende ihrer Nerven

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Nach Angaben der Pflegekräfte wurden aus der Gesundheitskrise keine Lehren gezogen. Sie fühlen sich allein gelassen und vereinen sich in sozialen Netzwerken. Ein Streikaufruf wird am 15. Oktober auch von CGT-Santé, SUD-Santé, den Notärzten von Amuf, den Krankenschwestern des SNPI sowie den Kollektiven Inter-Urgences und Inter-Blocs gestartet.

Ende Juli wurde die Facebook-Gruppe „Kollektive Gesundheit in Gefahr“ gegründet. Zwei Monate später hatte sie bereits mehr als 15.2000 Mitglieder erreicht. Spektakuläre Unterstützung von Betreuern, die sich mit den täglichen Schwierigkeiten der medizinischen Welt identifizieren, wie von Arnaud Chiche, dem Gründer der Gruppe, mitgeteilt wird.

Der Anästhesist möchte alle Akteure vor Ort zusammenbringen, um eine Bürgergesundheitskonvention zu organisieren. Eine Initiative, die die Behörden wissentlich ausschließen würde, wie er selber sagt.

Unzufriedenheit wird auch am 15. Oktober auf den Straßen zum Ausdruck gebracht. Mehrere Gewerkschaften und Kollektive haben zu einem Streik aufgerufen. Sie fordern vorrangig massive und sofortige Einstellungen neuer Pflegekräfte. Alle fürchten die Ankunft der zweiten Welle, die möglicherweise Pflegepersonal und Krankenhaus-Infrastrukturen vollständig überrennen könnte.


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