Covid-19: 364 Todesfälle und 2.960 neue Infektionen am Montag

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Covid-19-Statistik
Die Zahl der Ansteckungen ist in Frankreich in den letzten Tagen stark angestiegen, auch die Auslastung der Krankenhäuser bleibt, wenn auch leicht rückläufig, auf einem hohen Niveau.

Die Coronavirus-Epidemie breitet sich in Frankreich weiter aus. Am Montag, 28. Dezember, gab es 1.217 neue Krankenhauseinweisungen, 364 Todesfälle und 229 neue Einweisungen in Intensivstationen.

Während diesen Montag 19 erste Impfungen in Altersheimen in Indre-et-Loire, Lille und Lyon stattfanden, bleibt die Gesundheitssituation in Frankreich besorgniserregend, mancherorts sogar sehr besorgniserregend.

Nach den neuesten Zahlen von Santé Publique France wurden in den letzten 24 Stunden 1.217 Personen mit einer Covid-19-Diagnose ins Krankenhaus eingeliefert (am Sonntag waren es 589), womit sich die Gesamtzahl der derzeit im Krankenhaus befindlichen Personen auf 24.645 erhöht. Außerdem gab es in den letzten 24 Stunden 2.960 neue positive Fälle.

Im Bereich der Intensivstationen verzeichneten die Gesundheitsbehörden 229 Neuaufnahmen (im Vergleich zu 107 am Vortag). Schließlich gab es 364 Todesfälle in 24 Stunden, verglichen mit 175 am Vortag. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit dem Beginn der Gesundheitskrise beträgt nun 63.109.

Es wird erwartet, dass sich die Situation verschlechtert.
In den letzten sieben Tagen wurden in Frankreich täglich durchschnittlich 12.000 neue Fälle von Kontamination festgestellt, ein relativ stabiles Plateau über die letzten Wochen, aber weit entfernt von dem von der Regierung gesetzten Ziel von 5.000. Besonders betroffen ist die Osthälfte des Landes. Und Gesundheitsexperten befürchten, dass es wegen der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage noch schlimmer werden könnte.

Die nächtliche Ausgangssperre wurde für den 24. Dezember ausnahmsweise aufgehoben, aber sie bleibt für Silvester am Donnerstag in Kraft, und die Gesundheitsbehörden rufen die Franzosen auf, Verantwortung zu übernehmen und ihre sozialen Kontakte zu begrenzen. Sollte sich die Seuchensituation jedoch “verschlechtern”, sei ein dritter Lockdown nicht ausgeschlossen, warnte Gesundheitsminister Olivier Véran.

Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende Februar eine Million Menschen in den 7.000 Altersheimen und ähnlichen Einrichtungen geimpft werden.


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