Die Zahlen zeigen, dass die Gesundheitssituation in Frankreich derzeit auf einen „Schwelleneffekt“ trifft: Die Zahl der täglich neu entdeckten Covid-19-Fälle im Land nimmt nicht mehr ab. In den Krankenhäusern geht die Zahl der Neueinweisungen jedoch weiterhin langsam zurück.
Nach zwei Monaten intensiven Rückgangs und vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die Delta-Variante scheint Frankreich eine Schwelle erreicht zu haben: Seit einigen Tagen ist die Zahl der von den französischen Gesundheitsbehörden registrierten Fälle von Covid-19 nicht mehr zurückgegangen. In der vergangenen Woche verzeichnete das Land durchschnittlich 1.835 neue Fälle (das waren noch etwa 7% weniger als in der Woche zuvor).
Vor zehn Tagen allerdings war der Rückgang fast fünfmal so schnell. Aber in den letzten zwei Tagen ist dieser Indikator nicht mehr gefallen.
Die französischen Krankenhäuser zeigen sich noch nicht besorgt über das Ende dieses Rückgangs der festgestellten Ansteckungsfälle: Die Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen geht weiter zurück. Aber auch hier ist eine Stagnation nicht unwahrscheinlich.
In der vergangenen Woche verzeichnete das Land durchschnittlich 133 neue Covid-19-bedingte Krankenhauseinweisungen pro Tag.
Dasselbe gilt für Todesfälle in Krankenhäusern: Die Gesundheitsbehörden verzeichneten in der vergangenen Woche durchschnittlich 34 neue Todesfälle pro Tag.
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