Covid-19-Impfung: Apotheker können bald ihre Kunden impfen

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Die Hohe Gesundheitsbehörde empfiehlt, dass nun auch Apotheker mit den drei in Frankreich verfügbaren Impfstoffen gegen Covid-19 impfen können.

Alle Impfstoffe gegen Covid-19 sollten neben Ärzten auch von Apothekern, Krankenschwestern und Hebammen verabreicht werden können, um die Impfkampagne zu beschleunigen, empfahl die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) am Dienstag. Bisher war die HAS der Ansicht, dass nur der Impfstoff von AstraZeneca von Apothekern und Hebammen gespritzt werden kann, und nicht auch die beiden anderen in Frankreich erhältlichen Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna.

Die Erweiterung der Impfstrategie auf all diese medizinischen Fachkräfte “ist ein Hebel zur Beschleunigung der Impfkampagne”, betonte HAS-Präsident Dominique Le Guludec auf einer Online-Pressekonferenz. Das Ziel ist es, “das Profil der Impfer zu diversifizieren, die Anzahl der Impfstellen zu erhöhen und letztendlich den Impfprozess zu vereinfachen”, fuhr sie fort und meinte, dass “die Impfung durch Apotheker den Impfprozess reibungsloser und schneller machen wird”.

Einmal formuliert, müssen die HAS-Stellungnahmen dann von der Regierung genehmigt werden, um in Kraft zu treten.

Schwangere Frauen nicht betroffen
Neben der Verabreichung von Impfstoffen empfiehlt das HAS auch die Erweiterung der Kompetenzen der verschiedenen medizinischen Fachkräfte für deren Verabreichung. Sie empfiehlt daher, dass Apotheker alle Covid-Impfstoffe verabreichen können, außer an Menschen mit einem Blutproblem, der sogenannten Hämostasestörung. Außerdem rät sie, dass Hebammen die Impfstoffe auch an schwangere Frauen verabreichen können.

Derzeit werden Impfungen gegen Covid hauptsächlich in Krankenhäusern und Impfzentren durchgeführt. Am vergangenen Donnerstag begann jedoch eine neue Phase der Kampagne, in der Haus- und Betriebsärzte den Impfstoff von AstraZeneca bei Menschen zwischen 50 und 64 Jahren mit Vorerkrankungen injizieren können.


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