Covid-19: Johnson & Johnson verschiebt die Auslieferung seines Impfstoffs in Europa

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Zuvor hatten die US-Gesundheitsbehörden eine “Pause” bei der Verwendung des Impfstoffs gefordert, nachdem mehrere Berichte über schwere Blutgerinnsel eingegangen waren.

Ein harter Schlag für die Impfkampagne. Das Labor Johnson & Johnson gab am Dienstag, 13. April, bekannt, dass sich der Einsatz seines Impfstoffs in Europa verzögern wird. Diese Entscheidung folgt der Aussage der amerikanischen Gesundheitsbehörden, die erwägen, die Verwendung des Impfstoffs vorsorglich auszusetzen, während sie mehrere Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Personen untersuchen, die eine Dosis dieses viralen Vektorimpfstoffs erhalten haben.

“Wir überprüfen diese Fälle mit den europäischen Gesundheitsbehörden”, sagte der Konzern in einer Erklärung, und “wir haben die Entscheidung getroffen, die Einführung unseres Impfstoffs in Europa zu verschieben.” Der Konzern machte keine weiteren Angaben über die Art der Verschiebung und einen neuen Lieferplan. Bereits am vergangenen Freitag gab auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bekannt, dass sie einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff von Johnson & Johnson und Fällen von Blutgerinnseln untersucht.

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