Covid-19: Macron kündigt 3. Impfdosis für ältere und schwächere Menschen ab September an

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Diese dritte Injektion sollte “wahrscheinlich” zu Beginn des Schuljahres erfolgen. Das Thema wird in derzeit Frankreich und im Ausland kontrovers diskutiert.

Emmanuel Macron bekräftigt seine Absicht, zu Beginn des Schuljahres eine dritte Impfdosis für “die ältesten und schwächsten Menschen” bereitzustellen. In einem neuen Video, das auf Instagram und TikTok veröffentlicht wurde, antwortete der Präsident am Donnerstag auf die Frage eines Internetnutzers, ob eine dritte Impfdosis gegen Covid-19 obligatorisch sei. “Es ist inzwischen erwiesen, dass wir zur Bekämpfung dieses Virus Auffrischungsimpfungen brauchen”, sagte Macron. “Wahrscheinlich wird eine dritte Dosis erforderlich sein”, fuhr er fort. “Nicht für jeden sofort, aber sicherlich für die Schwächsten und Ältesten. Deshalb bereiten wir uns, wie andere europäische Länder auch, auf diese dritte Dosis vor”. 

@emmanuelmacron

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♬ son original – Emmanuel Macron

Bereits im Juli hatte der Präsident in seiner Rede zur Ausweitung des Gesundheitspasses eine dritte Impfung für Personen, die im Januar/Februar geimpft wurden, erwähnt, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Seitdem ist das Thema immer wieder in den Nachrichten.

Die WHO möchte, dass die Dosen zunächst an Länder gehen, die derzeit untergeimpft sind, und forderte am Mittwoch ein Moratorium für Auffrischungsimpfungen. Alain Fischer, Vorsitzender des Beirats für die Impfstrategie, ist der Ansicht, dass die zusätzliche dritte Injektion im Herbst für die am meisten gefährdeten Personen notwendig sein wird. Andere sind der Ansicht, dass diese Ankündigungen verfrüht sind und dass es noch nicht genügend Daten zu diesem Thema gibt. Die französische Gesundheitsbehörde wird voraussichtlich Ende August eine Stellungnahme zu dieser Frage abgeben.

Einige europäische Länder haben bereits den Schritt gewagt. Deutschland hat beispielsweise angekündigt, dass am 1. September eine Auffrischung für die am meisten gefährdeten Personen möglich sein wird. In Ungarn ist dies seit dem 1. August der Fall.


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