Covid-19: Neue Städte bald unter Ausgangssperre?

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Der gesundheitliche Ausnahmezustand könnte bis zum 16. Februar 2021 verlängert werden. Ab Donnerstag, dem 22. Oktober, könnten weitere Departements in höchste Alarmbereitschaft versetzt und einer Ausgangssperre unterworfen werden.

Sechs Tage nach der Einführung von Ausgangssperren in neun Großstädten breitet sich die Covid-19-Epidemie in Frankreich weiter aus und bedroht nun auch andere Gebiete. Die Regierung will deshalb in weiteren Regionen Beschränkungen einführen. “Dieses Virus ist ein Ozeandampfer, es braucht Zeit, um seinen Gang zu stoppen”, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal. Abhängig von der Inzidenzrate oder der Belegungsrate der Intensivbetten wurden bereits 11 Regionen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Nun erreicen diese Indikatoren in weiteren   17 Regionen alarmierende Höhen.

Clermont-Ferrand, Orléans, Straßburg, Dijon oder Tours
Diese Städte könnten auch am Donnerstag, dem 22. Oktober, in höchste Alarmbereitschaft versetzt werden. Unter ihnen, im Puy-de-Dôme, könnte die Metropole Clermont-Ferrand nach Angaben ihres Bürgermeisters einer Ausgangssperre unterliegen. “In unserem Gebiet wurden einige der Menschen, die mit dem Virus infiziert sind, in so genannten familiären Situationen infiziert”, versichert Olivier Bianchi, PS-Bürgermeister von Clermont-Ferrand. Laut ihm “ermöglicht es die Ausgangssperre, diese Art der Begegnungen” und damit der Ansteckungen einzuschränken. Die Ausgangssperre könnte auch für Orleans (Loiret), Straßburg (Bas-Rhin), Dijon (Côte-d’Or) oder Tours (Indre-et-Loire) eingeführt werden, also für Städte, in denen die Inzidenzrate nahe der maximalen Alarmrate liegt oder diese sogar überschreitet.


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