Tag & Nacht

In Brest (Finistère) sorgt eine außergewöhnliche Maßnahme im örtlichen Krankenhaus für Aufsehen. Ein Hund, genauer gesagt eine zweijährige Golden Retriever Hündin namens Skully, unterstützt das zahnmedizinische Team und hilft, ängstliche Patienten zu beruhigen.

Eine neue Art von Zahnmedizin

Kinder, die vor dem Zahnarztbesuch zittern und Patienten, die sich unwohl fühlen – solche Szenen kennt man in vielen Zahnarztpraxen. Doch in Brest hat sich das Bild verändert. Seit Skully im Einsatz ist, hat der Zahnarztbesuch eine neue, freundlichere Atmosphäre. Besonders Patienten mit Zahnarztphobie, Menschen mit Behinderungen oder schwer kranke Patienten profitieren von der beruhigenden Wirkung des vierbeinigen Helfers.

Ein treuer Begleiter

Skully begleitet die Patienten nicht nur während der Behandlung, sondern hilft ihnen auch, die Angst vor dem Zahnarztstuhl zu überwinden. Ein Mann, der an Gaumenkrebs leidet und seit Monaten unzählige Termine bei Spezialisten wahrnehmen muss, schildert, wie Skully ihm hilft, für kurze Zeit die Krankheit zu vergessen.

Strikte Hygienevorschriften

Die Idee, einen Hund im Krankenhaus einzusetzen, stammt von zwei engagierten Zahnärztinnen, die in Skully weit mehr als nur einen „netten Gimmick“ sehen. Doch wie lässt sich das mit den strengen Hygienevorschriften vereinbaren?

Hygienemaßnahmen im Fokus

Damit Skully ihren Dienst tun kann, ohne die Hygiene zu gefährden, gelten strikte Regeln. Die Hündin darf sich nicht frei im gesamten Krankenhaus bewegen. Ihre Einsatzgebiete sind klar definiert und die hygienischen Maßnahmen, die für Skully gelten, werden streng überwacht. So ist gewährleistet, dass Skullys Anwesenheit eine positive Ergänzung und keine Gesundheitsgefahr darstellt.

Positive Reaktionen

Die Reaktionen der Patienten und des Personals sprechen eine deutliche Sprache: Skully ist ein Volltreffer. Während ihrer Einsätze zaubert sie den Patienten ein Lächeln ins Gesicht und hilft, die Anspannung vor und während der Behandlung zu mindern.

Eine Win-Win-Situation

Für die beiden Zahnärztinnen ist klar, dass Skully eine wertvolle Unterstützung darstellt. Was als innovative Idee begann, hat sich schnell als effektive Maßnahme etabliert. Skullys Anwesenheit zeigt, dass mit ein wenig Kreativität und Mut zu neuen Ansätzen große Erfolge erzielt werden können.

Die Geschichte von Skully in Brest zeigt, dass innovative Ansätze und tierische Unterstützung im medizinischen Bereich mehr als nur eine nette Idee sind – sie können echte Wunder bewirken. Vielleicht sehen wir bald mehr solcher tiergestützten Therapien in Krankenhäusern und Arztpraxen – denn ein bisschen mehr Freundlichkeit und Trost kann niemandem schaden, oder?

So, und wer traut sich jetzt noch zu behaupten, dass der Besuch beim Zahnarzt immer unangenehm sein muss? Mit Skully an der Seite wird selbst der gruseligste Zahnarztbesuch ein bisschen erträglicher.


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