Fête de la musique: Ein Hauch neu gewonnener Freiheit in ganz Frankreich

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In ganz Frankreich fand am Montag, den 21. Juni, die Fête de la musique statt. Ganz im Geiste der neu gewonnenen Freiheit. Viele Konzerte fanden statt, aber es mussten noch einige Regeln beachtet werden, was mancherorts zu Frustration führte.

In Perpignan (Pyrénées-Orientales) fand in einem Kloster aus dem 16. Jahrhundert das große Konzert zum Auftakt der Fête de la musique in der Stadt statt. Es mußte ein maximale Zuschauerkapazität respektiert werden, auch wenn der Platz deswegen für einige Zuhörer nicht mehr reichte. “Es ist alles leer, aber die Sicherheitsleute sagen uns, dass die erlaubte Kapazität erreicht ist”, beklagte sich ein enttäuschter Besucher auf dem Sender France 3. Eine andere Zuschauerin sagte, sie sei glücklich, dass es die Fête de la musique dieses Jahr überhaupt gäbe, aber auch “frustriert über die geringe Anzahl von Bands” und die Tatsache, dass die Konzerte zu früh aufhörten.

Es gab zum Beispiel Tango oder ein Konzert junger Rekruten in Antibes (Alpes-Maritimes). Insgesamt blieb die Fête de la musique sehr ruhig und diszipliniert. In Rennes (Ille-et-Vilaine) spielte dagegen der Regen den Spielverderber: Die meisten Konzerte mussten abgesagt werden. Im Bois de Vincennes bei Paris war aber Party angesagt, ebenso wie im Elysée-Palast, wo mit Jean-Michel Jarre die Elektro-Musik im Rampenlicht stand.


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