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„100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami“, meinte Industrieminister Roland Lescure am 25. November.

Die französische Industrie wird „in den nächsten zehn Jahren etwa 100.000 bis 200.000“ Ausländer benötigen, schätzte Industrieminister Roland Lescure am Samstag, dem 25. November, auf dem Sender Franceinfo und forderte eine „vernünftige und geregelte Einwanderung“.

„Wir werden in den nächsten zehn Jahren 1,3 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie zu besetzen haben“, erklärte der Minister, während gleichzeitig „800 000 bis 900 000 Menschen in Rente gehen werden“. „Wir werden zweifellos auf Zuwanderung zurückgreifen müssen. Man wird alle Register ziehen müssen, um die französische Nation wieder zu einer industriellen, ökologischen und souveränen Nation zu machen“, so Lescure.

„In den nächsten zehn Jahren werden viele Facharbeiter fehlen“, meinte Roland Lescure und nannte insbesondere die Berufe Schweißer oder Metallarbeiter.

„Wenn es uns gelingt, 800.000 bis 900.000 junge Menschen auszubilden, wird das schon außergewöhnlich gut sein. Es werden dann immer noch 100.000 bis 200.000 Fachkräfte fehlen, die man zweifellos anderswo suchen muss“. Das sagte Roland Lescure, stellvertretender Minister für Industrie, auf dem Sender Franceinfo.

Der Minister sagte ausserdem: „100.000 bis 200.000 Ausländer sind kein Tsunami. Aber ich sage auch nicht, dass wir die Schleusen der Wirtschaftsmigration weit öffnen müssen“. In Bezug auf das neue Einwanderungsgesetz, das am Montag in der Nationalversammlung verabschiedet werden soll, sagte der Industrieminister, er vertraue darauf, dass dieser Text in seiner jetzigen Form verabschiedet werde: „Ich denke, wir werden es schaffen“.


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