Hallensport für Minderjährige ab 15. Dezember wieder erlaubt

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Kinder und Jugendliche, die Basketball, Handball oder Schwimmen spielen, können ihre Aktivitäten ab nächsten Dienstag wieder aufnehmen. Das Hygieneprotokoll wird korrekt eingehalten werden müssen.

Minderjährige können ab 15. Dezember in Turnhallen und Schwimmbädern Hallensportarten ausüben, ausgenommen Kontaktsportarten, so das Sportministerium. Auch wenn es sich um die Zeit der Schulferien handelt, in denen in Vereinen und Verbänden manchmal eine Pause im Training eingelegt wird, sollte dies in diesem Jahr dennoch Trainingskurse ermöglichen.

Diese Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Hallensports im Dezember war am 17. November von Emmanuel Macron angesprochen worden, vorbehaltlich der gesundheitlichen Bedingungen, aber nur für Minderjährige. Ende November wurde der Freiluftsport wieder aufgenommen, zum Beispiel Fußball.

Immer jedoch muss die Ausgangssperre eingehalten werden, die mit “einer Rückkehr nach Hause um 20.00 Uhr” festgelegt wurde und “Sportpraktiken mit Kontakten ausschließt”, sagten die Ministerien für nationale Bildung und Sport. Der Sport müsse in Übereinstimmung mit den Gesundheitsprotokollen insbesondere “mit Zugang zu kollektiven Umkleideräumen” durchgeführt werden.

Status quo für Erwachsene
Für Erwachsene ist immer noch kein Training in der Halle (Turnhallen, Schwimmbäder) erlaubt, mit Ausnahme von Sportlern und Sportstudenten auf hohem Niveau oder Menschen (z.B. mit chronischen Krankheiten), denen Sport auf Rezept verschrieben wird und Menschen mit anerkannten Behinderungen.

In den Bergen bleiben die Skilifte geschlossen, “mit Ausnahme für Minderjährige unter der Aufsicht eines Skiklubs” und Spitzensportlern. Schneeschuhwandern, Skilanglauf und Skitouren sind innerhalb von Gruppen von maximal 6 Personen erlaubt.

Amateursport von der Krise stark betroffen
Der Verlust an Mitgliedschaften wurde vom Nationalen Olympischen und Sportkomitee Frankreichs (CNOSF) auf durchschnittlich 20% geschätzt. Das CNOSF kündigte am Donnerstag an, dass es zusammen mit der französischen Nationalen Sportagentur (ANS) einen Notfallfonds von 900.000 Euro verteilen wird, um den am stärksten bedrohten Verbänden zu helfen. Das CNOSF hat 64 Anträge von Verbänden erhalten, die einen Mitgliederverlust von mehr als 30% (32,37%) verzeichneten, was einem Gesamtverlust von 145 Millionen Euro entspricht.

“Die Summe des Mindestbetrags an finanzieller Hilfe, den die Verbände für das Überleben der Vereine bis 2020 für unverzichtbar halten, beläuft sich auf etwas mehr als 10 Millionen Euro”, so der CNOSF.

Was den Profisport anbelangt, so bleiben die Stadiontribünen weiterhin geschlossen und es wird mindestens bis zum 7. Januar kein Publikum erlaubt sein, sagte Premierminister Jean Castex bei der Pressekonferenz am Donnerstag.


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