Tag & Nacht

In diesem August sind die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahresvergleich um 12,4 % gestiegen. Zusammen mit den Benzinpreisen, den Strompreisen und allem anderen ist die vom Staat versprochene Beruhigung der Lage bei der Kaufkraft in weite Ferne gerückt. Inflation bleibt das Schlüsselwort des Beginns des neuen Schuljahres.

Ende des Sommers 2023 tut der anstehende Schulanfang dem Geldbeutel der Eltern besonders weh. Zum Beispiel der Zucker verzeichnet bei den Handelsmarken im August 2023 einen Preisanstieg von 40 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise einiger Produkte gehen also weiterhin durch die Decke. „Ob Eier, Butter, Käse, diese Art von Produkten, man spürt wirklich, dass es einen Anstieg gibt“, stellt ein Verbraucher auf dem Sender France 2 fest.


Vor dem Sommer hatte hatte die Regierung noch versprochen, die Preise durch neue Verhandlungen zwischen Herstellern und dem Einzehlandel zu senken. „Im Herbst werden wir eine sichtbare Preissenkung in den Regalen sehen“, hatte Olivia Grégoire, die stellvertretende Ministerin für kleine und mittelständische Unternehmen, damals bekräftigt. Letztendlich wurden nur sehr wenige Produkte neu verhandelt. Einem Experten zufolge gibt es keine Chance, zu den Preisen von vor Beginn Ukraine-Krise und der Inflation zurückzukehren.


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