Lockdown: Direkte Auswirkung auf die Stimmung der Franzosen

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Der zweite in Frankreich verordnete Lockdown hat die Stimmung der Franzosen, die wohl alle das Ende des Tunnels herbeisehnen, stark beeinträchtigt. Die Gesundheitskrise scheint in ihren Augen nicht enden zu wollen.

Die Wiederaufnahme eines normalen Lebens ist das Ziel von Millionen von Franzosen. Noch immer im Lockdown, fällt es ihnen zunehmend schwer, mit den von der Regierung verordneten Maßnahmen zurechtzukommen. Bei dem ersten Lockdown im März 2020 fanden sie Wege, ihrem täglichen Leben einen Sinn zu geben, indem sie Betreuern halfen oder Treffen per Video organisierten. Der zweite Lockdown scheint einen größeren Einfluss auf die allgemeine Stimmung zu haben.

Das Risiko einer Depression
Es ist also eine leidende Bevölkerung, die auf die Ankündigungen von Emmanuel Macron am Dienstagabend, 24. November, wartet. Die Franzosen sind bereits in einer Situation, in der für den Einzelnen die Einschränkungen weniger wichtig erscheinen als früher. “Nach acht Monaten stehen wir nicht mehr unter akutem Stress, mit dem die Menschen besser umgehen können, sondern unter chronischem Stress, der unsere Anpassungsressourcen und unseren Psyche stark beansprucht. Da stehen wir nicht mehr in einer Situation der Angst, sondern kommen in der Depression an”, analysiert die Psychologin Marie-Estelle Dupont.


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