Nun wird auch Spanien negative PCR-Tests an der Grenze verlangen

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Für Reisen nach Spanien werden noch bis mindestens 9. Mai negative PCR-Tests verlangt.

Jeder, der die Grenze von Frankreich nach Spanien überquert, muss einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, so ein offizielles Dekret der spanischen Regierung am Samstag.

Die Maßnahme, die am Dienstag, dem 30. März, in Kraft tritt, kommt, weil Spanien hofft, dadurch einen Anstieg der Fälle während der Karwoche, die dieses Wochenende beginnt, zu vermeiden.

Es ist das erste Mal, dass sich die test-Pflicht auch auf die Landgrenze zwischen den beiden Ländern erstreckt; bis jetzt wurden Tests nur von Reisenden, die per Flugzeug einreisen, verlangt.

“Sie müssen einen PCR-Test (RT-PCR), einen TMA-Test oder eine andere Art von diagnostischem Test auf SARS-CoV-2, der auf gleichwertigen molekularen Techniken basiert, mit einem negativen Ergebnis in den 72 Stunden vor der Ankunft durchführen lassen”, heißt es in dem offiziellen Bulletin.

Nur diejenigen, die im Transportwesen arbeiten, und Grenzgänger sind ausgenommen, ebenso wie diejenigen, die in einer etwa 30 Kilometer breiten Grenzzone leben.

Bis Mitte März war die Zahl der Infektionen in Spanien stetig gesunken, nimmt aber in den vergangenen Tagen wieder zu. Die Zahlen der Regierung zeigen 7.586 neue Fälle in 24 Stunden am Freitag, was die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 3.255.324 und mehr als 75.000 Todesfälle erhöht.

In Frankreich hingegen haben sich die täglichen Fälle seit Anfang des Monats fast verdoppelt und kletterten am Donnerstag auf über 45.000, was die Gesamtzahl auf 4.466.000 mit mehr als 93.000 Todesfällen erhöht.

Mit seinen geöffneten Bars und Restaurants und der Ausgangssperre erst ab 23 Uhr ist Madrid zu einem begehrten Reiseziel für freizeithungrige Europäer geworden, insbesondere für solche aus Frankreich.

Aber dies hat die Spanier verärgert, die seit Monaten strengen internen Reisebeschränkungen unterworfen sind, die sie daran hindern, ihre eigene Region zu verlassen.

Das Reise-Verbot hat besonders in der Karwoche für Aufregung gesorgt, da die Menschen in dieser Zeit traditionell ihre Familien besuchen.

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