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Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Vorjahr, so die neuesten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Nach 20 Jahren des Rückgangs steigt die Zahl der Tuberkulosetoten in Europa wieder an, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet. Im Jahr 2021 starben 27.300 Europäer an der Lungenkrankheit, gegenüber 27.000 im Jahr zuvor, wie aus den neuesten verfügbaren Daten hervorgeht. Russland und die Ukraine sind mit rund 4.900 bzw. 3.600 geschätzten Todesfällen die am stärksten betroffenen Länder,



Eine Tuberkulose, die gegen ein wichtiges Antibiotikum resistent ist.
Die Zahl der Todesfälle ist laut WHO vor allem wegen der nachlässigen Diagnosen während der Covid-19-Krise und der Verbreitung von einer Tuberkulose-Variante, die gegen ein Antibiotikum, das als Mittel gegen die Krankheit eingesetzt wird, resistent ist, angestiegen. In einem von drei Fällen im Jahr 2021 zeigte sich die Tuberkulose gegen das Arzneimittel Rifampicin resistent.

In den 53 Ländern des WHO-Regionalbüros Europa (einschließlich Zentralasien) erkrankten rund 230.000 Menschen an Tuberkulose, die durch ein Bakterium verursacht wird, das hauptsächlich die Lunge angreift. Diese Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren aber zurückgegangen.

Im Oktober hatte die WHO bereits die Sorge geäußert, dass die Zahl der neuen Tuberkulosefälle im Jahr 2021 zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder ansteigen würde und weltweit 10,6 Millionen Menschen betroffen sein würden.


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