Weihnachten: Wird es genug Spielzeug geben, das man unter den Baum legen kann?

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Einige Franzosen haben ihre Weihnachtseinkäufe aus Angst vor einem möglichen Lockdown vor Weihnachten bereits vorweggenommen. Einige Produkte könnten bald nicht mehr vorrätig sein, und seit der Covid-19-Krise sind die Importe aus China nicht mehr so regelmäßig.

Puppen, Feuerwehrautos, Brettspiele… werden die Spielsachen pünktlich am 25. Dezember unter dem Tannenbaum liegen? Zwei Monate vor den Feiertagen sind bereits mehrere Modelle nicht mehr in den Regalen der Geschäfte. Angesichts der Gesundheitskrise ziehen es einige Kunden vor, vorauszudenken. Seit dem Lockdown ist der Spielzeugverkauf explodiert: +15% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dem Manager eines Pariser Geschäfts gehen bereits die Reserven für bestimmte Artikel aus. Das läßt sich sich auch durch einen Produktionsrückgang erklären. Angesichts der Gesundheitskrise haben einige französische Hersteller nicht so viele Zeitarbeitskräfte eingestellt wie üblich.

Vergriffene Ware oder Lieferprobleme
Auch in Asien hat sich die Produktion über mehrere Monate verlangsamt. China, das mehr als die Hälfte des nach Europa importierten Spielzeugs herstellt, schloss auf dem Höhepunkt der Krise mehrere Fabriken. Die Folgen sind bis heute spürbar. “Das kann zu Pannen oder Lieferproblemen führen”, erklärt Florent Leroux, Präsident des Spielwarenverbandes. Die Fachleute in diesem Sektor bleiben zuversichtlich und hoffen auf weitere Lieferungen vor Weihnachten.


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