AIDS: Start der Phase 1 eines HIV-Impfstoffs in Frankreich

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Hoffnung im Kampf gegen den HIV-Virus: Ein Impfstoff geht in die klinische Erprobung.

Nach jahrzehntelanger Forschung wird am Inserm/ANRS eine neue Hoffnung im Kampf gegen HIV geboren.

In dieser Zeit der Gesundheitskrise, in der die Impfung gegen Covid-19 die meisten Köpfe monopolisiert, sollten wir nicht vergessen, dass es weiterhin auch andere Viren gibt und dass die Forscher alles mobilisieren, um auch diese zu überwinden. Eines dieser Viren ist das HIV oder AIDS-Virus. Der Kampf wird seit vierzig Jahren geführt, aber bis jetzt kann kein vorbeugender Impfstoff wirklich vor HIV schützen. Obwohl es inzwischen präventive Behandlungen gibt, um sich vor dem Virus zu schützen oder mit ihm zu leben, ist es immer noch unmöglich, ihn endgültig loszuwerden.

Die Nationale Agentur für die Erforschung von Infektionskrankheiten (ANRS) gab am Donnerstag, 25. März, den Start einer Phase-1-Studie für einen präventiven Impfstoff gegen HIV bekannt. Diese Ankündigung weckt neue Hoffnungen. Der neue experimentelle Impfstoff wird in den kommenden Wochen am Menschen getestet.

Diese neue Technik besteht darin, die für die Immunabwehr verantwortlichen Zellen des Körpers zu mobilisieren, die ohne eine solche Behandlung nicht in der Lage sind, das AIDS-Virus zu blockieren. Dabei werden Antikörper in die Zellen injiziert, die die Fähigkeit haben, eine Immunantwort auszulösen und so den Körper zu schützen. Das Ziel der Forscher ist es, einen präventiven Impfstoff zu schaffen, der lange im Körper wirken und vor allen Formen von HIV schützen kann.

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