Tag & Nacht

Starkregen hat am Dienstag, den 12. März, einen Teil einer Felswand zum Einsturz gebracht. Das Dorf Coaraze in den Alpes-Maritimes ist seither von der Außenwelt abgeschnitten.

Ein massiver Erdrutsch hat am Dienstag, dem 12. März, die Zufahrtsstraße zum Dorf Coaraze in den Alpes-Maritimes verschüttet. Durch den Starkregen am Wochenende wurde auch die Terrasse eines Anwohners zerstört, dessen Auto jetzt unter 1.000 Kubikmetern Schutt begraben liegt. Ebenso erging es dem Fahrzeug eines Nachbarn. Der Asphalt wurde aufgerissen, und es besteht die Gefahr, dass weitere Teile des Berges nachrutschen könnten.


Um die Situation zu bewältigen, wurden für die Anwohner Shuttle-Dienste eingerichtet. Ein Dorfbewohner, der im Krankenhaus von Nizza (Departement Alpes-Maritimes) arbeitet, muss nun einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen. Die Grundschüler, die wegen des Erdrutsches nicht zur Schule gelangen konnten, wurden in einer anderen Bildungseinrichtung untergebracht. Für die weiterführenden Schüler sind Shuttle-Busse vorgesehen. Darüber hinaus könnte es zu Versorgungsengpässen kommen, da lokale Geschäfte nicht mehr erreichbar sind. Die Bürgermeisterin von Coaraze hat deshalb eine Dringlichkeitssitzung des Stadtrats einberufen, um Lösungen zu finden. Für die Wiederherstellung der Hauptstraße sind drei bis sechs Monate Bauarbeiten veranschlagt.

Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen sich kleine Gemeinden in abgelegenen oder geografisch schwierigen Lagen konfrontiert sehen, insbesondere im Hinblick auf Naturkatastrophen. Die Bewohner von Coaraze stehen nun vor der großen Aufgabe, in den kommenden Monaten mit der Isolation umzugehen, solange an einer Lösung gearbeitet wird, die Verbindung zur Außenwelt wiederherzustellen.


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