Covid-19: Impfung für Flüchtlinge und Asylbewerber

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Marlène Schiappa möchte die Impfkampagne “für Menschen, die in Gastarbeiterunterkünften und im nationalen Aufnahmesystem für Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht sind”, beschleunigen.

Ziel: Impfung von 100% der Asylbewerber und Flüchtlinge in prekären Situationen bis Ende August. Marlène Schiappa, Delegierte des Innenministers, zuständig für Staatsbürgerschaft, hat die Präfekten und Generaldirektoren der regionalen Gesundheitsagenturen aufgefordert, die Impfkampagne “für die in den Wanderarbeiterheimen und im nationalen Aufnahmesystem für Asylbewerber und Flüchtlinge untergebrachten Personen” zu beschleunigen, teilte das Ministerium am Dienstag in einer Erklärung mit.

“Auch wenn die jüngsten Daten einen allgemeinen Anstieg der Impfungen belegen, ist die Durchimpfungsrate bei den Bewohnern dieser Einrichtungen weniger gut als in der Allgemeinbevölkerung, was auf spezifische Hindernisse zurückzuführen ist, wie die Sprachbarriere oder das Fehlen von Computern in den Wohnheimen und Zentren, um Termine online zu vereinbaren”, erklärte das Innenministerium.

In dem von der Ministerin versandten Rundschreiben wird darum gebeten, “Vorkehrungen zu bevorzugen, die eine Impfung an Ort und Stelle ermöglichen: mobile Impfzentren oder mobile Impfteams”. In der Pressemitteilung heißt es, dass die medizinischen Dienste der regionalen Abteilungen des französischen Amtes für Einwanderung und Integration “als Covid-Impfstellen für dieses Publikum zugelassen werden können, um den dort tätigen Ärzten die Durchführung der Impfung zu ermöglichen”.


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