Covid-19: Mehrere Fälle der kolumbianischen Variante in der Region Hauts-de-France entdeckt

243

Ein Analyselabor in Nord-Pas-de-Calais entdeckte das Vorhandensein des Stammes B.1.621, der auch als kolumbianische Variante bekannt ist. Sie wurde bereits in zehn französischen Regionen festgestellt.

“Am 3. August haben unsere Teams in Montreuillois einen Nasen-Rachen-Abstrich entnommen, der sich als Fall der 21h-Variante (B.1.621), bekannt als kolumbianische Variante, herausstellte”, so das Labor in seinem wöchentlichen Bericht über die Sequenzierung von Covid-19-Varianten am Freitag, 13. August.

Auch in den Regionen Nord und Pas-de-Calais, genauer gesagt in den Großräumen Lensois und Lille, wurden drei neue positive Fälle dieser Variante festgestellt, berichtet La Voix du Nord. Der neue Stamm wurde von Santé Publique France bereits in zehn französischen Regionen identifiziert, mit insgesamt 53 Fällen, von denen 45 seit dem 21. Juni aufgetreten sind. Mit 21 Fällen ist die Ile-de-France die am stärksten betroffene Region.

Verstärkte Überwachung durch die WHO
Nördlich von Frankreich gaben die in Belgien und dem Vereinigten Königreich festgestellten Fälle Anlass zur Sorge. Im Juli starben sieben Bewohner eines belgischen Pflegeheims innerhalb von zwei Wochen, nachdem sie sich mit dieser neuen Variante von Covid-19 infiziert hatten. Alle waren vollständig geimpft. Weltweit kommt die Mutation in etwa dreißig Ländern vor, darunter auch in den Vereinigten Staaten und Europa.

Vorläufig hat die WHO diese Variante nicht wie die Delta-Variante auf die Liste der “zu überwachenden” Varianten gesetzt. Dennoch steht diese neue Mutation seit Ende Mai unter “verstärkter Überwachung”.


Du möchtest immer die neuesten Nachrichten aus Frankreich?
Abonniere doch unseren Newsletter!





Ein exklusives Angebot für unsere Leser.
Weil du es uns wert bist!

Tipp der Redaktion