Covid-19: Strafen, Ausgangssperre, Maske zu Hause… Die neuen Maßnahmen, die in Kraft treten könnten

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Trotz einiger ermutigender Anzeichen dafür, dass sich die Epidemie in einigen Teilen des Landes verlangsamt, könnte die Exekutive versucht sein, neue Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirksamkeit der Beschränkungen und damit die Bremse für Covid-19 in Frankreich zu verstärken.

Die Regierung könnte nun vor einem Dilemma stehen, da sich die Epidemiesituation im Land nur geringfügig zu verbessern scheint. Aber die Erfahrungen aus dem Sommer, in dem die allgemeine Lockerung wahrscheinlich zu weitgehend war, könnte die Exekutive im Gegenteil dazu veranlassen, die restriktiven Maßnahmen weiter leicht zu verschärfen.

Die Rückkehr der Ausgangssperre
Die nächtlichen Ausgangssperren, die in den meisten Großstädten in den von der zweiten Epidemiewelle am stärksten betroffenen Regionen eingerichtet und dann vor der Rückkehr zur allgemeinen Lockdown allmählich auf das gesamte Gebiet ausgedehnt wurden, könnten in den kommenden Tagen oder Wochen wieder eingeführt werden und den Lockdown am Tage ergänzen.

Das Problem liegt wohl vor allem in den Menschenansammlungen vor den Geschäften, die in den Großstädten spät abends geöffnet bleiben. Diese könnten die Behörden dazu veranlassen, die Wiedereinführung der nächtlichen Ausgangssperre zumindest in den betroffenen Metropolen zu erwägen.

Dieses Szenario war in der vergangenen Woche für die Hauptstadt ins Auge gefasst worden und gehörte zu den hypothetischen Maßnahmen, die der Gesundheitsminister Olivier Véran bei seiner Rede am vergangenen Donnerstag angekündigt hatte.

Eine Geldstrafe wegen Nichtbeachtung der Isolation
Diese neue Maßnahme hat gute Aussichten auf Erfolg, und sie hat an diesem Montag, dem 9. November, sogar eine ernsthafte Form angenommen. Nach Angaben von Europe 1 wird die Möglichkeit erwogen, eine Geldbuße gegen eine Person zu verhängen, die positiv getestet wurde und die Isolation, der sie sich unterwerfen sollte, nicht respektiert.

Sie würde zum Beispiel darauf abzielen, ein Phänomen zu vermeiden, das die Behörden fürchten: positive Testpatienten, die sich dafür entscheiden, ihren Gesundheitszustand nicht offen zu legen, um weiter zu arbeiten, um nicht den Lohn zu verlieren.

Eine solche Maßnahme ist bereits in vielen anderen Ländern in Kraft, so in der Schweiz, in Grossbritannien und in mehreren asiatischen Ländern.

Obligatorisches Tragen von Masken zu Hause
Zusätzlich ist in den letzten Tagen die Frage der obligatorischen Maskenpflicht auch zu Hause aufgetaucht. Aus rechtlicher Sicht ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Maßnahme umgesetzt wird.


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