Die “brigade d’anges gardiens” sucht die Kontakte Covid-19-positiver Patienten

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Die von Gesundheitsminister Olivier Véran als “Schutzengelbrigaden” bezeichneten 6.500 Agenten der Krankenkasse sind seit einem Jahr dafür verantwortlich, Covid-19-positive Personen zu finden, sie zu isolieren und Kontaktfälle zu verhindern. Ein Bericht von Franceinfo.

Das System der “Kontaktsuche” wurde in jedem Departement eingerichtet: Sieben Tage in der Woche, von 8 bis 18 Uhr, sind landesweit fast 6.500 Agenten der Caisse primaire d’Assurance maladie (CPAM) im Einsatz, darunter auch etwa zwanzig Mitarbeiter der Telefonplattform Haute-Saône. Ihre Aufgabe: Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, anzurufen, um sie zu identifizieren und Kontaktfälle zu verhindern. Das Hauptziel dieser Anrufe ist es, die Kette der Ansteckung zu unterbrechen und vor allem die Erkrankten zu beruhigen.

Positiv getestete Personen müssen sich für 10 Tage isolieren. Bei Bedarf bieten ihnen die Mitarbeiter der Krankenkasse auch den Besuch einer Krankenschwester an.

35.000 Kontaktfälle allein in Haute-Saône kontaktiert
Die Plattform wurde im vergangenen Mai gestartet. Und seither werden täglich durchschnittlich 200 Personen kontaktiert. Ein Verfahren, das sich in diesem Departement bewährt hat.

“Heute haben wir 17.000 positiv getestete Personen in Haute-Saône und 35.000 Kontaktfälle, die durch unsere Dienste erreicht wurden”, sagt Régine Ris Parisel, koordinierende Ärztin.

Das Rückverfolgungssystem mit den Hauptaufgaben Testen, Warnen und Schutz vor der Ausbreitung des Virus soll bis zum Sommer von den Krankenkassen aufrechterhalten werden.

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