Eine sehr aktive Variante von Covid-19 in Créteil entdeckt

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Eine neue Covid-Mutation wurde in Frankreich identifiziert und trägt den Namen des Hospitals "Henri-Mondor", in dem sie das erste mal nachgewiesen wurde.

Nach der englischen, brasilianischen, südafrikanischen, kalifornischen, New Yorker und bretonischen Variante nun die Variante “Henri-Mondor”, benannt nach dem Krankenhaus in Créteil, im Val-de-Marne.

Die Assistance Publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP), zu der die Einrichtung gehört, gab die Entdeckung in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung bekannt und gab an, dass dieser mutierte Erreger “nun aktiv in Frankreich zirkuliert”.

“Er ist durch das Vorhandensein von zwei Deletionen und 18 Aminosäure-Mutationen gekennzeichnet, von denen sich sieben bis acht an Schlüsselpositionen im “Spike”-Protein befinden”, so die AP-HP.

Zunächst “in einer Gruppe von drei Krankenhausmitarbeitern und dem Ehepartner eines von ihnen” identifiziert, wurde diese französische Variante dann bei 29 Patienten in der Ile-de-France, im Südosten und Südwesten Frankreichs entdeckt. SeineHäufigkeit hat weiter zugenommen, bis er laut einer Untersuchung von Testergebnissen vom 2. März schon 1,8% der in Frankreich sequenzierten Stämme ausmacht.

Im Moment deutet nichts darauf hin, dass diese “Henri-Mondor”-Variante mehr, gleich viel oder weniger ansteckend ist als die anderen bekannten Varianten, noch ob sie schwerere Formen verursacht oder weniger gut auf Impfstoffe anspricht. “Neue Studien werden notwendig sein”, sagt die AP-HP.

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