Im Val de Marne wurden eine Apothekerin und ihr Komplize wegen des Handels mit Impfzertifikaten verhaftet

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Der Fall wurde von dem Sender LCI aufgedeckt: Eine Apothekerin und ihr Komplize verkauften gefälschte Impfzertifikate auf dem sozialen Netzwerk Snapchat für einen Preis von 250 Euro. Sie wurden beide verhaftet.

Seit den Ankündigungen Emmanuel Macrons, die Impfung für Pflegekräfte verpflichtend zu machen und die Nutzung des Gesundheitspasses auszuweiten, kommt ein neues Geschäft in Schwung: das der falschen Impfbescheinigungen. Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, nutzen lieber ihr Portemonnaie, um die Impfpflicht zu umgehen.

Eine Apothekerin im Val de Marne erkannte das darin liegende Geschäftspotential und beschloss, mit Hilfe eines 24-jährigen Komplizen gefälschte Impfzertifikate zu verkaufen. Die beiden Verdächtigen fanden ihre Kunden über das soziale Netzwerk Snapchat, berichtet LCI. Sie verkauften die gefälschten Dokumente für die stolze Summe von 250 Euro.

Die beiden Komplizen verhaftet und angeklagt
Die Ermittler fanden mehrere Dutzend gefälschter Impfbescheinigungen bei dem Komplizen der Apothekerin, der die falschen Dokumente ausgedruckt hatte. Die Polizei fand außerdem 2.500 Euro Bargeld bei dem Beschuldigten. Ein großer Teil der gefälschten Impfscheine wurde am Freitag, 16. Juli, hergestellt.

Am Montagabend wurden die beiden Komplizen nach ihrer Vernehmung durch die Polizei wegen “krimineller Vereinigung in einer organisierten Bande” und “Fälschung von Verwaltungsdokumenten” angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.


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