Tag & Nacht

Frankreich und Deutschland sind nicht die einzigen Länder in Europa, die den Unmut ihrer Landwirte zu spüren bekommen. Auch in den Niederlanden, Polen und Rumänien protestieren die Bauern.

Die Wut der Landwirte ist in der ganzen Europäischen Union zu spüren. Weniger als fünf Monate vor den Europawahlen ist das Thema Landwirtschaft überall präsent. Die Forderungen der Landwirte sind zwar von Land zu Land unterschiedlich, aber alle haben denselben Mittelpunkt: die von Brüssel erlassenen Normen. Am vergangenen Donnerstag protestierten rumänische Landwirte gegen vermeintlich unlauteren Wettbewerb aus der Ukraine, die sie beschuldigen, die Preise für ihr Getreide zu drücken. Auch in Polen, Ungarn, der Slowakei und Bulgarien herrscht große Verärgerung über die Entscheidung der EU, ukrainisches Getreide zu importieren.



Deutsche Landwirte mobilisieren seit drei Wochen massiv.
In Deutschland sind die Proteste der Landwirte seit drei Wochen sehr massiv. Sie protestieren gegen die Reform ihres Steuervorteils für Agrardiesel. Eine Warnung für die Politiker kam bereits im Juni 2022 aus den Niederlanden.

Die Bewegung könnte sich in den kommenden Monaten auf Italien und Spanien ausweiten.


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